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1 Million Euro zur Dorferneuerung: NRW-Heimatministerin Scharrenbach übergibt Förderbescheide

Auf dem Kaiser-Otto-Platz überreichte die Minsiterin gleich vier Förderbescheide aus den Programmen „Dorferneuerung“ sowie „Wachstum und nachhaltige Erneuerung“ in Höhe von fast 900.000 Euro.
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Auf dem Kaiser-Otto-Platz überreichte die Minsiterin gleich vier Förderbescheide aus den Programmen „Dorferneuerung“ sowie „Wachstum und nachhaltige Erneuerung“ in Höhe von fast 900.000 Euro.

Gleich drei Förderbescheide aus dem Förderprogramm zur Dorferneuerung 2021 übergab Ina Scharrenbach, Ministerin für Heimat, Kommunales, Bauen und Gleichstellung des Landes Nordrhein-Westfalen, am Montagabend den Verantwortlichen in Heringhausen, Eversberg und Meschede.

Heringhausen/Eversberg/Meschede/Calle/Wallen – Zu Beginn ihrer kleinen Sauerlandtour überreichte die Vertreterin der Landesregierung in Heringhausen in der Schützenhalle der St.-Jakobus-Schützenbruderschaft die großzügige Zuwendung in Höhe von 75.608 Euro, die zur Sanierung der 100 Jahre alten Schützenhalle genutzt werden soll. „Die Schützenbruderschaft erfüllt eine besondere Aufgabe in der Gesellschaft, sie verbindet Menschen. Es ist schön der Schützenhalle ein neues Gesicht zu geben und sie fit für die Zukunft zu machen“, so die CDU-Politikerin.

Zu Beginn ihrer kleinen Sauerlandtour überreichte die Vertreterin der Landesregierung in Heringhausen in der Schützenhalle der St.-Jakobus-Schützenbruderschaft die großzügige Zuwendung in Höhe von 75.608 Euro, die zur Sanierung der 100 Jahre alten Schützenhalle genutzt werden soll.

Durch die Förderung des Landes NRW kann das Gebäude jetzt zu einer multifunktionalen Schützenhalle umgebaut werden. Die Außenfassade aus Fachwerk soll laut Brudermeister Stephan Gerbracht kernsaniert werden, die Herrentoilette aus dem Jahr 1963 seniorengerecht umgebaut und die Heizungsanlage energetisch erneuert werden. Weiterhin soll die Halle eine Abtrennmöglichkeit zur besseren Vereinsnutzung erhalten, eine neue Nassreinigungsmaschine sowie neue Zaunanlagen, um die Sicherheit im Außenbereich für Kinder zu erhöhen, sollen ebenfalls angeschafft werden.

Es ist wichtig das kulturelle Erbe und den Charakter von Eversberg zu bewahren.

Ina Scharrenbach, NRW-Heimatministerin

Einen Förderbescheid zur „Fassadensanierung an einem ortsbildprägenden Gebäude zur Sicherung ländlicher Bausubstanz“ in Höhe von 50.000 Euro übergab Ina Scharrenbach anschließend in Eversberg.

Einen Förderbescheid zur „Fassadensanierung an einem ortsbildprägenden Gebäude zur Sicherung ländlicher Bausubstanz“ in Höhe von 50.000 Euro übergab Ina Scharrenbach in Eversberg.

Der Ortskern mit seinen Fachwerkhäusern, sinnstiftenden Inschriften und historischen Mauern als auch die Balance zwischen „Erhalten und Erneuern“ sowie die Renaissance alter Fassaden und Gemäuer sind geschichtsträchtige Elemente der Bergstadt. „Hoppenhaus“, das vermutlich im 17. Jahrhundert errichtet wurde und mit seiner einzigartigen Fassade das Ortsbild seit Jahrzehnten prägt, soll von dem Geld plus Eigenanteil saniert werden. Entstehen sollen insgesamt sechs barrierefrei Wohnungen für Senioren.

„Jedes Denkmal hinterlässt Facetten. Es ist wichtig das kulturelle Erbe und den Charakter von Eversberg zu bewahren. Das ist die Aufgabe der heutigen Generation, damit unsere alten Menschen im Dorf bleiben. Das Förderprogramm zur Dorferneuerung ist wie für Eversberg gemacht“, erklärte Ina Scharrenbach bei der Übergabe.

Ganz tief in die Tasche griff die Ministerin anschließend in Meschede, wo sie auf dem Kaiser-Otto-Platz gleich vier Förderbescheide aus den Programmen „Dorferneuerung“ sowie „Wachstum und nachhaltige Erneuerung“ in Höhe von fast 900.000 Euro überreichte.

152.348 Euro stehen Calle und 40.260 Euro Wallen zur Verfügung, um zentrale Treffpunkte für die Dorfgemeinschaften zu generieren. Mit 355.059 Euro wird der Stiftsgarten und mit 333.050 Euro die Umgestaltung der Kernstadt mitsamt Fußgängerzone bezuschusst.

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