Mit dem Fahrrad unterwegs

Ministerin Ina Scharrenbach tourt durch den Hochsauerlandkreis

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Im Berger Jüppkenpark wurde Ministerin Ina Scharrenbach (mi.) von Bürgermeister Christoph Weber (3.v.li.) und Bernd Krämer (re.), Geschäftsführer des Verkehrsvereins Berge, begrüßt.

Berge/Wennemen/Meschede – Das, was Heimat ist, hautnah erleben – das möchte in diesem Sommer Ina Scharrenbach, NRW-Ministerin für Heimat, Kommunales, Bau und Gleichstellung. Deshalb setzt sie sich auf das Fahrrad und erkundet auf diese Weise verschiedenste Regionen und Projekte in NRW.

Beim Auftakt zu ihrer diesjährigen „Heimat-Tour“ machte Ministerin Scharrenbach auch in der Kreis- und Hochschulstadt Meschede Station. „Ich möchte von den Bürgerinnen und Bürgern erfahren, was für sie Heimat ausmacht, wie sie diese gestalten und die guten Ideen für meine zukünftige Arbeit mitnehmen. Jede Region ist mit ihrer langen Geschichte und ihren Eigenarten prägend für Nordrhein-Westfalen“, sagt Ina Scharrenbach.

Über die ehemalige Bahntrasse von Eslohe entlang der Wenne – die heutige Nordschleife des Sauerland-Radrings – ging es für sie nach Meschede. Im Berger Jüppkenpark begrüßten Bürgermeister Christoph Weber, Ortsvorsteher Matthias Vitt sowie weitere Vertreter aus Rat und Verwaltung die Ministerin. Und gleich an Ort und Stelle erhielt Ina Scharrenbach einen Einblick in das, was Ehrenamt im Sauerland ausmacht.

Attraktiver Anlaufpunkt für junge Menschen

Bernd Krämer, 1. Geschäftsführer im Verkehrsverein Berge, stellte ihr den Jüppkenpark vor. Seit über vier Jahrzehnten gibt es die idyllische Anlage im Wennetal – in etwa genau so lang engagiert sich Bernd Krämer für den Park. Seit Kurzem gibt es in direkter Nachbarschaft noch den „Summenden Schul- und Erlebnisgarten“ – als Leader-Projekt ist hier in Zusammenarbeit mit der Luzia-Schule ein außerschulischer Lernort mit vielen Informationen über das Leben eines Bienenvolkes mit ihren Drohnen und der Königin entstanden. Auch an den anderen Orten konnte die Ministerin erleben, wie vielfältig das Engagement der Bürger für ihre Heimat ist. Mit dem Projekt „Wenneliebe“ gehen die Einwohner von Wennemen in bürgerschaftlichem Engagement die Neugestaltung ihres Dorfplatzes an. Mit dem Bike-Park, der durch die Bürgerstiftung Meschede umgesetzt worden ist, ist ein attraktiver Anlaufpunkt für junge Menschen entstanden. Und in der Innenstadt stellte Christina Sondermann der Ministerin die „Mescheder Stadtgespräche“ vor, in denen sich Bürgerinnen und Bürger für die Weiterentwicklung ihrer Stadt engagieren.

„Was Heimat und bürgerschaftliches Engagement angeht, hat die Stadt Meschede mit ihren Orten viel zu bieten“, resümiert Bürgermeister Christoph Weber, „wir freuen uns, wenn die Heimat-Ministerin des Landes Nordrhein-Westfalen vor Ort erlebt, wie lebendig ihr ,Zuständigkeitsbereich‘ hier ist.“

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