Wirtschaftsförderer Andreas Marx verlässt Meschede

Neuausrichtung geplant

Die Stadt Meschede will mit dem Stadtmarketing Meschede, der Interessengemeinschaft Mescheder Wirtschaft (IMW) und der Werbegemeinschaft „Meschede aktiv“ eine Diskussion über die Neuausrichtung der Wirtschaftsförderung in der Kreis- und Hochschulstadt Meschede anstoßen. Hintergrund ist, dass Andreas Marx, Wirtschaftsförderer und Geschäftsführer des Mescheder Stadtmarketings, Meschede Ende März verlässt.

Meschede.

Der 39-jährige Marx tritt dann eine Stelle in Norddeutschland an, die mit einem unbefristeten Arbeitsvertrag verbunden ist. „Natürlich freue ich mich für Andreas Marx, dass er seine hier erworbenen Erfahrungen und Kenntnisse nun für seinen weiteren beruflichen Lebensweg einsetzen kann“, so Bürgermeister Uli Hess. Im Jahr 2010 hatte der Wirtschaftsförderer seine Arbeit in Meschede aufgenommen. Heinz-Dieter Tschuschke, Erster Vorsitzender des Stadtmarketing Meschede: „Eine Tätigkeit hier bietet ein breites Aufgabenspektrum – das ,Handwerkszeug‘, das sich Wirtschaftsförderer hier in Meschede erarbeitet, bietet damit die Chance zur beruflichen Weiterentwicklung.“

Weiterentwickeln könnten nun auch die beteiligten Partner die Wirtschaftsförderung selbst: „Wir sollten die Erfahrungen der vergangenen Jahre nutzen, um eine intensive Diskussion über Ausrichtung und Struktur von Stadtmarketing und Wirtschaftsförderung in der Kreis- und Hochschulstadt zu führen“, regt Bürgermeister Uli Hess an. Neben Inhalten und Zielsetzung müsse es dabei auch um eine bestmögliche Organisationsform und attraktive Arbeitsbedingungen gehen. Die Wirtschaftsförderung sei eine wichtige Schnittstelle zwischen Wirtschaft, Politik, Verwaltung und Bürgerschaft, unterstreicht Heinz-Dieter Tschuschke: „Deshalb brauchen wir Lösungen, die tragfähig sind und eine dauerhaft hochwertige Arbeit ermöglichen.“

Die – auch mit Blick auf die Vermarktung des Gewerbegebietes Enste-Nord – erfolgreiche Arbeit der Wirtschaftsförderung wird auch während einer Phase der Neuausrichtung weitergehen, kündigt Bürgermeister Hess an: „Für die Vermarktung des Gewerbegebietes zum Beispiel gibt es einen Arbeitskreis der verschiedenen Beteiligten. Deshalb kommt kein Stillstand auf uns zu.“

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