Neue Straßen in Enste-Nord

Die Straßenführung im Gewerbegebiet Enste-Nord nimmt Formen an: (v.re.) Bauleiter Michael Tillmann, Michael Bison und Melanie Schreckenberg (WFG Hochsauerlandkreis), Wirtschaftsförderer Andreas Marx, Bürgermeister Uli Hess, Projektleiter Andreas Fresen und Jochen Grawe (Stadt).

Schneller als erwartet gehen die Arbeiten für das neue Gewerbegebiet nördlich der A46 voran. Auf mehr als 800 Metern Länge ist in den vergangenen Tagen die Tragschicht für die neue Straße "Steinwiese" aufgebracht worden - ein wichtiger Schritt für die Fertigstellung des Gewerbegebiets Enste-Nord.

"Damit kann das 18 Hektar große Areal nun besser erschlossen werden", erläutert Andreas Fresen vom Fachbereich Infrastruktur der Stadt Meschede, der das Bauprojekt leitet. Der Asphalt macht nicht nur das Fortkommen auf dem Gelände einfacher, sondern vermindert auch die - bislang kaum vermeidbaren - Verschmutzungen auf der Enster Straße. Andreas Fresen: "Wir können jetzt bei jedem Wetter optimal arbeiten - ein entscheidender Vorteil."

Denn bislang hatte die Witterung den Beteiligten "in die Karten gespielt". Andreas Fresen: "Lange trockene Phasen und ein Winter mit Frost sind günstige Voraussetzungen für solch ein Großprojekt." Entscheidend sei aber die gute Zusammenarbeit: "Das Bauunternehmen hängt sich richtig rein und macht sehr gute Arbeit - da haben wir einen echten Glücksgriff getan." Nächster Schritt ist nun der Bau eines Regenklärbeckens mit 180 Kubikmetern Fassungsvermögen im südlichen Teil des Geländes.

Bis zum Herbst, so erwarten die Verantwortlichen, soll die Erschließung des Gewerbegebiets Enste-Nord beendet sein. So lange wird der erste "Bewohner" nicht warten: Ein Unternehmen aus dem Bereich Maschinenbau, das sich erweitern will und eine Fläche von knapp 10.000 Quadratmetern erworben hat, bereitet schon den Bau des neuen Gebäudes vor.

Und auch sonst gebe es zahlreiche konstruktive Gespräche, so Michael Bison von der Wirtschaftsförderungsgesellschaft (WFG) des Hochsauerlandkreises: "Wir registrieren einen konstanten Zustrom von interessierten Unternehmen."

Ziel sei es dabei, passgenaue Lösungen für die Betriebe zu erarbeiten, ergänzt Meschedes Wirtschaftsförderer Andreas Marx: "Wir wollen den Wünschen der Firmen bestmöglich entgegenkommen."

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