?Neue Wege einschlagen?

Die Organisatoren und Sponsoren begrüßten die Teilnehmer des Workcamps in der Sparkasse in Meschede. Foto: Stefanie Reinelt

Verreisen, fremde Kulturen kennenlernen, neue Freunde finden und dabei sogar gemeinnützige Arbeit leisten. Genau das bieten die Internationalen Jugengemeinschaftsdienste (IJGD) in ihren Workcamps. In Meschede findet seit vergangenen Samstag das zweite Workcamp nach Bestwig im letzten Jahr statt. Partner wie die Stadt Meschede und der Leader-Verein ermöglichen den zwölf Jugendlichen aus acht Nationen den Aufenthalt in Meschede.

Für drei Wochen werden die zwölf jungen Erwachsenen aus Deutschland, Mexiko, Südkorea, Ukraine, Spanien, Frankreich, Japan und Nord-Irland nun in Meschede leben und arbeiten. In Eversberg bekommen sie eine kostenlose Unterkunft und Verpflegung. Die Reise mussten sie selbst finanzieren. Unter dem Motto ?Neue Wege einschlagen: Walderlebnispunkte gestalten? werden sie unter Anleitung des Regional- und städtischen Forstamts zwei forstwirtschaftliche Projekte durchführen. Der Leader-Verein ?4 mitten im Sauerland? und die Touristeninformation Meschede/Bestwig sind für die Organisation des Workcamps verantwortlich.

Arbeiten werden die Jugendlichen an dem Walderlebnisparcours an der Jugendherberge in Meschede. Die für die Waldjugendspiele notdürftig angebrachten Markierungen sollen durch Pfosten ersetzt werden.

?Zukünftig können dann dort nicht nur Schulklassen die Waldjugendspiele ausrichten, auch Touristen oder Wanderer haben die Möglichkeit, den neuen Parcours zu nutzen?, so der Stadtförster Roland Wiese. Des Weiteren wird das Schulwald-Projekt am Schlossberg in Eversberg weitergeführt.

Dort wird unter anderem eine Obstbaumwiese mit 40 einheimischen Bäumen entstehen. Neben den Arbeiten an den Forstprojekten sollen die Campteilnehmer auch die Gegend und die Menschen kennenlernen.

Die Organisatoren haben ein ?Kennenlern-Grillen? und verschiedene Ausflüge zum Beispiel nach Dortmund geplant. ?Wir richten uns da ganz nach den Jugendlichen?, sagt Norbert Arens vom Tourist-Info.

?Das Ziel ist, durch den Austausch miteinander neue Erfahrungen zu sammeln und Freundschaften zu knüpfen. Als Nebeneffekt wird noch die Wanderwege-Infrastruktur überarbeitet?, so Arens weiter.

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