Baugenehmigung bis Ende September erhofft

Neuer AWO-Kindergarten in Meschede soll ab August 2021 seinen Betrieb aufnehmen

Die Tinte ist trocken: Der neue AWO-Kindergarten in Meschede soll ab August 2021 seinen Betrieb aufnehmen. Investor ist die Volksbank eG.
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Die Tinte ist trocken: Der neue AWO-Kindergarten in Meschede soll ab August 2021 seinen Betrieb aufnehmen. Investor ist die Volksbank eG.

Meschede – Der für Meschede so wichtige Ausbau an Kindergartenplätzen schreitet voran. Die Verträge sind unterschrieben und alle Beteiligten sind guter Hoffnung, dass der Zeitplan eingehalten werden kann und die neue Einrichtung im Neubaugebiet Ziegelei II (Bereich Waldstraße) am 1. August 2021 den Betrieb aufnehmen kann.

Dr. Florian Müller, Vorstand Volksbank Sauerland eG, sprach von einem wichtigen Ereignis für Meschede: „Alle Unterlagen sind eingereicht, wir hoffen auf eine Baugenehmigung bis Ende September. Mit dem Bau generieren wir ein wichtiges, zukunftsorientiertes Projekt und nehmen als Investor damit regionale Verantwortung wahr.“ Mieter und Betreiber des neuen Kindergartens wird die Arbeiterwohlfahrt (AWO) sein, die mit drei Bestandsgruppen sowie den beiden neuen Gruppen im Erdgeschoss und im ersten Obergeschoss einziehen wird.

Der Geschäftsführer der AWO, Stefan Goesmann, teilte mit, dass alle öffentlichen Stellen intensiv daran arbeiten, den vorgegebenen Zeitplan einzuhalten: „Die Ampeln stehen auf grün. Im Oktober soll die Bodenplatte gegossen werden. Das ist der Startschuss für die Errichtung des neuen Gebäudes, das bis zu 40 neue Kindergartenplätze beherbergen wird.“ Der von den Vertragspartnern Volksbank Sauerland, AWO und dem Hochsauerlandkreis unterschriebene Mietvertrag beläuft sich zunächst auf 20 Jahre. Landrat Dr. Karl Schneider als auch Bürgermeister Christoph Weber lobten den Bau der neuen Einrichtung, der zusätzliche Arbeitsplätze am Standort Meschede entstehen lässt.

Neben den fünf Gruppen soll in dem neuen Gebäude im zweiten Obergeschoss zudem ein Zentrum für kindernahe Heilberufe entstehen. „Es können bis zu drei Praxen für Kinderärzte, Logopäden und andere Heilberufe wie etwa Zahnärzte angesiedelt werden“, ergänzte Florian Müller. Die Übergabe des Gebäudes soll am 1. Juni an die AWO erfolgen.

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