Verunreinigung größer als zunächst angenommen

Ölspur über rund zehn Kilometer: Feuerwehr mit vier Einheiten im Einsatz

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Meschede - Eine Ölspur auf einer Strecke von rund zehn Kilometern zwischen Wennemen und Schüren beschäftigte am Sonntagnachmittag die Feuerwehr. Vier Einheiten mussten ausrücken, um die Verunreinigungen zu beseitigen.

Wie die Feuerwehr mitteilt, wurde die Löschgruppe Wennemen gegen 15.30 Uhr zu einer Ölspur auf der Süd- und Biekestraße in Wennemen gerufen. Beim Erkunden habe sich jedoch herausgestellt, dass diese Spur sich nicht auf diesen Bereich beschränkte und weitere Kräfte erforderlich seien. 

"Auf der Bundesstraße und der Geitenbergstraße wurde deutlich stärkere Verunreinigungen gefunden. Während sich die Wennemer Kameraden um die Verunreinigungen in Wennemen und Umgebung kümmerten, streuten die Waller Kameraden die Landstraße 914 zwischen Wennemen und Calle ab", heißt es im Einsatzbericht. 

Unterstützung durch Gerätewagen-Logistik

Die Einsatzkräfte aus Calle seien sogar von Calle über Mülsborn nach Schüren unterwegs gewesen, um dort weitere Spuren abzustreuen. Somit erstreckte sich die Ölspur auf einer Strecke von etwa zehn Kilometern. Unterstützung bekamen die drei Löschgruppen vom Hilfeleistungslöschgruppenfahrzeug und dem Gerätewagen-Logistik des Löschzuges Freienohl, der zahlreiche Säcke mit Bindemittel zu den Einsatzstellen transportierte. 

Auch in Neheim war die Feuerwehr am Wochenende im Einsatz: Dort brannte ein Auto komplett aus, die Polizei ermittelt deswegen. In Wenden wäre es in der vergangenen Woche fast zu einer Katastrophe gekommen: Arbeiter hatten an einer Tankstelle einen vereisten Tankdeckel mit einem Bunsenbrenner geöffnet, dabei war Benzin in Brand geraten. Einen kuriosen Einsatz verzeichnete die Feuerwehr in Winterberg: Dort hatte sich ein Auto auf einer Skipiste festgefahren. Der Fahrer hatte eine zweifelhafte Begründung dafür.

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