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Fraueninitiativen im HSK setzen gemeinsam Zeichen gegen Gewalt an Frauen

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Von: Daniela Weber

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Fraueninitiativen im HSK setzen gemeinsam Zeichen gegen Gewalt an Frauen
Ein Zeichen gegen Gewalt gegen Frauen setzen: Vertreterinnen von Frauenberatungsstelle, Soroptimistinnen und Zonta-Club stellten die neue orangefarbene Bank vor dem Haupteingang des Mescheder Rathauses vor. Mit im Bild: Meschedes Bürgermeister Christoph Weber (Mitte). © Stadt Meschede

Orange ist die Signalfarbe, die Organisationen und Frauenbewegungen als Zeichen gegen Gewalt an Frauen benutzen. Selbstredend also, dass die Frauenberatungsstelle Meschede in Zusammenarbeit mit den Soroptimistinnen und dem Zonta-Club im Rahmen der „Orange Days“ ein Symbol in der knalligen und auffälligen Farbe kreiert hat: Eine orangefarbenen Bank, die nun auf Reisen durch den Kreis geschickt wird.

Hochsauerland/Meschede – „Wir wollen auf das Thema Gewalt an Frauen aufmerksam machen und Bewusstsein schaffen. Für Betroffene ist es oft eine Überwindung, sich Hilfe zu holen, und auch das Umfeld reagiert oft mit Unverständnis“, betonte Evelyn Tillner von der Frauenberatungsstelle bei der Vorstellung der Bank am vergangenen Montag vor dem Rathaus in Meschede.

Dass sich in diesem Jahr verschiedene Fraueninitiativen im Hochsauerlandkreis zusammengeschlossen haben, ist ein Novum: „Das ist auf jeden Fall eine gute Sache und kann auch gern in Zukunft so beibehalten werden“, kommentierte hierzu Barbara Hönsch von der Frauenberatung.

Wie ist die Idee entstanden?

Und wie ist die Idee entstanden, eine orangefarbene Bank zu gestalten? Die Inspiration dazu stamme aus Spanien, berichteten die Initiatorinnen. „Dort gibt es viele rote Bänke als Zeichen gegen Gewalt an Frauen. Rot ist ja wie Orange eine Signalfarbe. Auch in einigen deutschen Städten sind solche Bänke bereits zum Symbol geworden.“

Die Bank, die mit dem Aufkleber „Kein Platz für Gewalt” versehen ist, soll an den verschiedensten Orten zunächst im Stadtgebiet Meschede und später im gesamten Hochsauerlandkreis Station machen. „Es wäre natürlich schön, wenn es Nachahmer geben würde. Menschen, die sich zum Beispiel eine eigene orangefarbene Bank in den Garten stellen würden“, so die Akteurinnen.

Unterstützung von der Stadt und dem HSK

Unterstützung gibt es von der Stadt Meschede und dem Hochsauerlandkreis. „Ich finde die Idee super, auf diese Art ein Zeichen zu setzen“, betonte Karin Schüttler-Schmies, Gleichstellungsbeauftragte des HSK abschließend.

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