„Künftiger Knotenpunkt“

Park-and-Ride Anlage an der Lagerstraße in Meschede ist eröffnet

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Ingenieur Jörg Kotthoff, Bauleiter Michael Klauke, Bürgermeister Christoph Weber und Gregor Mertens, Leiter Direktion Verkehr (v.l.) , eröffnen die neue Park-and-Ride Anlage an der Mescheder Lagerstraße.

Meschede. Ein weiteres großes Projekt in Meschede ist am Montag erfolgreich beendet worden. Nach umfangreichen Baumaßnahmen, die im Juli des vergangenen Jahres begonnen hatten, hat Meschedes Bürgermeister Christoph Weber nun die neue Park-and Ride-Anlage in der Lagerstraße offiziell eröffnet.

„Der Parkplatz in Meschede ist ein künftiger Knotenpunkt für den öffentlichen Personennahverkehr“, betont Bürgermeister Christoph Weber bei der Eröffnungsveranstaltung. Das verdeutlicht auch die unmittelbare Nähe zum Mescheder Bahnhof. Durch eine Unterführung gelangt man zu den Bahngleisen, zum ZOB und in die Innenstadt. „Die 60 Meter lange Rampenanlage verbindet den Norden mit dem Bahnhof. Der Weg ist komplett barrierefrei“, verkündet Weber, der betont, dass die Stadt bei den Planungen eng mit der Behinderten-Interessen Vertretung zusammengearbeitet habe. 

Die neue Park-and-Ride-Anlage bietet insgesamt 110 Stellplätze: 104 Pkw-Parkplätze, davon sind vier Plätze mit E-Ladesäulen, sechs Behindertenparkplätze, fünf Motorradparkplätze und außerdem zwei Car-Sharing-Parkplätze. „Zehn Fahrradboxen stehen den Bürgern ebenfalls zur Verfügung“, erklärt Bauleiter Michael Klauke, der bei der Stadt im Fachbereich Infrastruktur tätig ist. „Die Boxen sind mit Pfandschlössern versehen und nach Verfügbarkeit nutzbar“, ergänzt Klauke.

Kosten von insgesamt 1,31 Millionen Euro 

Mit der Eröffnung der neuen Park-and-Ride Anlange geht auch eine Verlegung des Fahrradbusses einher. Diesen können die Mescheder Bürger seit Montag nun auch ab der Lagerstraße und nicht mehr wie bislang vom Bahnhof aus nutzen. Die Parkplätze sind kostenfrei, lediglich für die Fahrradboxen sei ein Pfand im Wert von 1 oder 2 Euro zu erbringen, so Klauke. 

Der neue Parkplatz an der Lagerstraße bietet insgesamt 110 Stellplätze.

Die Baumaßnahmen haben insgesamt 1,31 Millionen Euro gekostet. 1,18 Millionen hat die Stadt Meschede mit Fördermitteln finanziert. „Das entspricht 90 Prozent der Kosten. Unser Eigenanteil lag demnach bei zehn Prozent“, erklärt der Bauleiter. Gefördert wurde das Projekt vom Nahverkehr Westfalen-Lippe, NWL. 

Ursprünglich sollte die Anlange schon Ende September eröffnet werden. Grund für die Verschiebung sei die Bepflanzung der Anlange gewesen, die sich aufgrund der Trockenheit verschoben habe, erklärt Christoph Weber leicht schmunzelnd. Auch die Gäste hatten bei der Eröffnung Grund zum Schmunzeln und Lachen. Das Mescheder Stadtmarketing hatte sich zur Auflockerung eine kleine Comedyeinlage überlegt. So luden sie Noah Chorny vom Vertikaltheater ein, der die Anwesenden mit Akrobatik an einer Laterne unterhielt.

Durch diese Unterführung gelangen Nutzer des Parkplatzes direkt zu den Gleisen des Bahnhofes.

Für die Errichtung der neuen Anlage waren viele Firmen eingespannt, denen Bürgemeister Weber abschließend seinen Dank aussprach. Auch den Anliegern dankte er besonders: „Während der Baumaßnahmen gab es wenige Beschwerden von Anliegern. Wir hätten mit mehr gerechnet. Ich hoffe, dass auch sie mit dem Ergebnis zufrieden sind. Für uns ist es eine gelungene Maßnahme“, so Weber.

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