Transparenz und Offenheit

Pfarrer Michael Schmitt leitet Pastoralen Raum Meschede-Bestwig

+
Pfarrer Michael Schmitt segnete seine neue Gemeinde im Rahmen seiner feierlichen Amtseinführung. 

Meschede/Bestwig. Wehende Fahnen, weihrauchgeschwängerte Luft und jede Menge Kerzen ließen am Sonntag die bis auf den letzten Platz belegte St. Walburga Pfarrkirche in Meschede in einem feierlichen Glanz erstrahlen. Michael Schmitt wurde in einem festlichen Gottesdienst in sein neues Amt als Pfarrer von St. Walburga Meschede und Leiter des Pastoralen Raumes Meschede-Bestwig eingeführt.

Begleitet von Trompeten und Orgelmusik las Dechant Pfarrer Georg Schröder die Ernennungsurkunde von Erzbischof Hans-Josef Becker aus Paderborn vor und überreichte sie dem neuen Pfarrer der Stadt Meschede. Eine katholische Amtsübertragung, die eine Vielzahl von Menschen aus der Stadt und den umliegenden Ortschaften in der Kirche zusammengeführt hatte. „Ich danke allen Vorgängern und alle, die heute Zeit gefunden haben, an diesem Gottesdienst teilzunehmen“, so Pfarrer Michael Schmitt.

Nach der offiziellen Begrüßung aller geladenen Gäste aus Politik und Wirtschaft, den Würdenträgern der verschiedenen Kirchen und Religionsgemeinschaften, allen Ortsvorstehern, seinen Vorgängern und Freunden aus dem ehemaligen Pastoralen Raum berichtete das neue Oberhaupt von St. Walburga mit einem Augenzwinkern, dass er sich in der Kreis- und Hochschulstadt bereits „eingelebt“ habe: „Meinen Führerschein habe ich schon umschreiben lassen, fürs Falschparken habe ich schon ein Knöllchen kassiert und geblitzt wurde ich auch schon, weil ich zu schnell war.“ Des Weiteren merkte der neue Geistliche der Stadt Meschede an, dass er Fahnen und Flaggen über alles liebe und sich enorm über die zahlreichen Abordnungen aus den verschiedensten Delegationen freue. Nach einem kräftigen „Halleluja“ verkündete anschließend Aloysius Althaus, Abt der Benediktinerabtei Königsmünster aus Meschede, das Evangelium.

Dialogbereitschaft von allen Seiten

In seiner ersten Predigt als Leiter des Pastoralen Raumes Meschede Bestwig erläuterte Schmitt dann seiner neuen Gemeinde, dass er sich zuerst die Frage gestellt hatte: „Was erwarten die Menschen von mir?“ Im Laufe der Wochen kam dann für ihn eine zweite Frage hinzu. „Was erwarte ich von den Menschen?“ In seiner Ansprache erklärte er schließlich, dass die Wünsche übereinkamen, das Gute anzuerkennen, Fehler zu korrigieren, Offenheit, Transparenz und Dialogbereitschaft zu zeigen.

Musikalisch bereichert wurde der Gottesdienst vom Bläser-Trio aus Freienohl, Volker Bohne und Günther Babilon (Trompete), Gerd Hesse und Detlef Müller (Orgel), dem Katholischen Kirchenchor Meschede sowie der Dekanatskirchenmusikerin Barbara Grundhoff an der Orgel.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare