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Positive Honigbewertung

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Viele Gold-, Silber- und Bronzepreise erhielten jetzt die Imker aus dem Altkreis Meschede für die Honigqualität.
Viele Gold-, Silber- und Bronzepreise erhielten jetzt die Imker aus dem Altkreis Meschede für die Honigqualität.

Die heimischen Imker haben bei der Honigbewertung des Westfälisch-Lippischen Landesverbandes erneut bewiesen, dass sie besonders guten Honig produzieren.

Während im Verbandsdurchschnitt nur jeder dritte eingereichte Honig mit Gold ausgezeichnet wurde, war es im Kreisverein Meschede beinahe jede zweite Probe.

Meschede.

„Die Bienen bringen seit Millionen von Jahren hervorragende Honigqualität in die Wabe“, sagte der Vorsitzende Kreisimker Martin Tolksdorf kürzlich anlässlich der Verleihung der Urkunden. „Unsere Aufgabe ist es, diese hohe Qualität auch bis ins Glas und zum Kunden zu bringen.“

Insgesamt nahmen an der Honigbewertung in Münster 29 von insgesamt 140 Imkern teil, die im Kreisimkerverein Meschede organisiert sind. Sie erhielten 29 Gold-, 17- Silber und zwei Bronzepreise. 19 blieben ohne Preis. Das spreche aber nicht unbedingt gegen die Qualität des Honigs, meist sei das Ergebnis auf Flüchtigkeitsfehler zurückzuführen, erklärte Honigobmann Johannes Schulte.

Mehr als 1000 Proben untersucht

Erfolgreich waren vom Ortsverein Meschede: Egon Kochsiek (dreimal Gold), Martin Tolksdorf (dreimal Gold), Werner Rüden (zweimal Gold), Angelika Dünnebacke (zweimal Gold), Heinz-Jürgen Niggemann (zweimal Gold), Sarah Frese (einmal Gold, zweimal Silber), Peter Andreas, (einmal Gold, zweimal Silber), Ramona Bünner( einmal Gold, einmal Silber), Andreas Bünner (einmal Gold, einmal Silber), Horst Potthöfer (einmal Gold, einmal Silber), Barbara Hönsch-Hünig (einmal Silber). Ortsverein Schmallenberg: Winfried Kieserling (dreimal Gold), Wolfgang Jenke (dreimal Gold), Franz Vogt (zweimal Gold), Sonja Kessler (einmal Gold, zweimal Silber), Nicola Kessler (einmal Gold, zweimal Silber), Patrik Kessler (einmal Gold, zweimal Silber), Sebastian Siepe, (einmal Gold), Michael Schulte (einmal Silber, einmal Bronze), Johannes Schulte (einmal Silber), Gerold Böhme (einmal Silber, einmal Bronze).

Jährlich lässt der Verband Westfälisch-Lippischer Imker eingereichte Honigproben auf Geschmack, Aufmachung, Rückstände und Sauberkeit untersuchen. Jeder Imker kann maximal drei Proben – zu je drei Gläsern – einreichen.

In diesem Jahr wurden wieder mehr als 1000 Proben untersucht, was 1,5 Tonnen Honig entspricht. Die Honigbewertung in Münster ist die größte Deutschlands.

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