Neue Testmethode

Gute Nachricht für werdende Väter: Klinikum Hochsauerland erlaubt Besuch nach negativem Antigen-Schnelltest 

Das strenge Besuchsverbot ist für werdende Väter mit Nachweis eines negativen Antigen-Schnelltests im Klinikum Hochsauerland aufgehoben.
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Das strenge Besuchsverbot ist für werdende Väter mit Nachweis eines negativen Antigen-Schnelltests im Klinikum Hochsauerland aufgehoben.

Lichtblick in dunklen Zeiten: Ein Antigen-Schnelltest ermöglicht wieder die Begleitung bei der Geburt und Besuche auf Wochenstation am Klinikum Hochsauerland. Damit erhalten werdende Väter wieder erweiterte Besuchsmöglichkeiten.

Hochsauerland - Die Entwicklung in der Corona-Pandemie mit dem aktuellen Anstieg der Fallzahlen sei zwar besorgniserregend, es gebe aber auch positive Entwicklungen und Neuerungen: seit wenigen Tagen stehe auf dem Markt ein Antigen-Schnelltest zur Verfügung, der – fachlich korrekte Durchführung vorausgesetzt – sehr schnelle und aussagekräftige Ergebnisse ermöglicht. Erste Erfahrungen am Klinikum Hochsauerland seien positiv, teilte das Klinikum jetzt mit.

Die noch bestehenden Einschränkungen für die Begleitung durch die werdenden Väter bei der Geburt und anschließend auf der Wochenstation waren wegen der Corona-Pandemie unumgänglich, wurden aber immer als besonders belastend empfunden. Dr. Peters, Chefarzt der Geburtshilfe, freut sich daher besonders, dass diese Einschränkung durch den Antigen-Schnelltest wieder zum größten Teil zurückgenommen werden kann.

Verbleib auf Wochenstation möglich

Seit Montag gilt daher, dass Väter nach Durchführung des Schnelltestes und einem negativen Ergebnis des Testes bei der Geburt dabei sein können. Dies gilt insbesondere auch für Sectio-Geburten (Kaiserschnitt), wo bisher eine Begleitung durch den Vater nicht möglich war. Die Kosten für den Erst-Test im Rahmen der Geburt übernimmt das Klinikum. Der Test wird im Karolinen-Hospital durch geschultes Personal vorgenommen.

Anschließend ist ein Verbleib auf der Wochenstation (Familienzimmer) möglich, dies setzt allerdings den ununterbrochenen Verbleib voraus. Tägliche Besuche von zu Hause aus sind aber unverändert auch weiterhin nicht möglich. Diese Regelung gilt zunächst nur für werdende Väter als Begleitpersonen.

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