Profil der Kolpingsfamilien

"Woran denkt man, wenn man den Begriff Kolping hört?" Unter anderem mit dieser Frage beschäftigten sich 40 Teilnehmer des Kolping-Bezirksvorständeseminars in Soest. Referent Martin Weimar vom Fachbereich Familienpolitik informierte: "Viele Kolpingsfamilien stehen für gute Jugendarbeit oder Familienarbeit, für eine engagierte Partnerschaftsarbeit oder für gesellschaftspolitisches Handel."

Der Referent machte deutlich, dass der Diözesanverband unter dem Verbandprojekt "Begleiten, Stärken und Gewinnen" mit dazu beitrage, das Kolpingsfamilien ihr eigenes Profil entwickelten und nach innen und außen herausstellten. Dieses jeweilige Profil einer Kolpingsfamilie gelte es jedoch, zu erkennen und auszuformen. Im Programm der Einrichtung müsse das Profil erkennbar sein, damit sie mit diesem werben könne, so Martin Weimar.

Die Bezirksvorsitzenden der Kolping-Bezirksverbände Arnsberg und Meschede, Heinz Assheuer und Konrad Garske, leiteten das Wochenendseminar in die Soester Kolping-Bildungsstätte.

In Kleingruppen wurde die Arbeit fortgesetzt: Hier stellten sich die Teilnehmer die Frage "Wozu brauchen Kirche und Gesellschaft Kolping?". Es wurde deutlich, dass klar sein müsse, wofür eine Kolpingsfamilie stehe. In der einen Kirchengemeinde müsse bekannt sein, dass sich die hiesige Kolpingsfamilie für Familien einsetze. In einer anderen würde man wissen, dass sich die dortige Kolpingsfamilie für die Belange in der "einen Welt" stark mache.

Die Seminarteilnehmer erkannten, dass es von Bedeutung sei, dass der Vorstand sich als Team verstehe und die Arbeit in guter Weise aufteile. Nur so sei es in der heutigen Zeit möglich, Menschen für ehrenamtliches Engagement zu gewinnen.

Das Seminar endete mit einer Heiligen Messe in der Kapelle der Kolping-Bildungsstätte. Sie wurde vom Präses der Kolpingsfamilie Arnsberg, Dechant Hubertus Böttcher, zelebriert.

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