Kurs soll Trauernde hilfreich begleiten

Raus aus der Hilfslosigkeit

„Das Schlimmste für mich war, dass mir alle aus dem Weg gegangen sind“, sagte Mechthild Westerbarkey ein Jugendlicher nach dem plötzlichen Tod seines Vaters.

Er hatte kaum Gelegenheit, über seine tiefe Trauer zu sprechen. Um aus dieser Hilflosigkeit im Umgang mit Trauernden heraus zu kommen, bietet sie wieder das Angebot „Trauernde hilfreich begleiten lernen“ an – ein Kurs an elf Dienstagabenden in Meschede.

Jeder Abend hat drei Schwerpunkte: Die Auseinandersetzung mit eigenen Trauer- und Verlusterfahrungen, das Wissen um die verschiedenen Trauerphasen nach Verena Kast und die Einübung von geeigneten Gesprächsmethoden, um hilfreicher und angstfreier auf Trauernde zugehen und sie vielleicht eineZeitlang auf ihrem Weg einfühlsam begleiten zu können. An einem Abend werden die Teilnehmer das Arnsberger Hospiz besuchen.

Eingeladen zu dieser Fortbildung sind alle, die sich auf eigene und fremde Verlusterfahrungen jeglicher Art einlassen wollen. Der Kurs findet im St.Walburga Jugendheim auf dem Stiftsplatz in Meschede, Eingang am Denkmal, an elf Dienstagen vom 30. April bis 9. Juli von 18.30 bis 2.30 Uhr statt. Die Teilnahmegebühr beträgt 88 Euro.

Anmeldung und Information bei der Kursleiterin Mechthild Westerbarkey per Telefon unter %  02 91/46 44 (ab Gründonnerstag) oder per E-Mail mechthild.westerbarkey(at)gmx.de (ab sofort).

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