Schilddrüsenerkrankungen

Das St. Walburga-Krankenhaus Meschede lädt am Mittwoch, 30. Mai, um 19 Uhr zu einem Patientenforum ein, bei dem sich alles um die Erkrankung und Behandlung der Schilddrüse dreht.

Der Chefarzt der Allgemein- und Viszeralchirurgie, Uwe Zorn, wird im Vortragssaal der Klinik interessierte Gäste, Patienten und Betroffene über die Erkrankungen der Schilddrüse informieren. Schwerpunkt wird dabei die operative Entfernung der Schilddrüse und das moderne Verfahren der Klinik zur Darstellung der so wichtigen Nerven für die Stimmbänder im so genannten Neuro-Monitoring sein.

Produziert die Schilddrüse zu wenig Hormone, wird man müde und abgeschlafft, die Haare fallen aus und man bekommt Stimmungsschwankungen bis hin zu massiven Depressionen. Produziert sie aber zu viel des Guten, ist man maximal nervös, reizbar, das Herz rast, der Blutdruck steigt massiv an und man ist äußerst unruhig.

Chefarzt steht Rede und Antwort

Manchmal helfen Medikamente, dieses Organ wieder einigermaßen in den Griff zu bekommen, manchmal aber muss die Schilddrüse operativ entfernt werden. Dabei gilt besondere Vorsicht, denn nicht nur die hormonellen Schwankungen können sich nach der Operation gravierend auf den Körper auswirken, sondern auch die Operationstechnik selbst ist "hohe chirurgische Kunst". Hinter der Schilddrüse nämlich verläuft ein wichtiger Nerv, der die Stimmbänder funktionieren lässt. Das St. Walburga-Krankenhaus Meschede entwickelte sich mit seinem ehemaligen chirurgischen Chefarzt in den 80er- und 90er-Jahren zu einem Zentrum für die Schilddrüsenchirurgie. Heute freut sich die Klinik darüber, mit dem neuen Chefarzt Uwe Zorn einen weiteren chirurgischen Spezialisten auf diesem Gebiet gefunden zu haben. Zorn steht den Besuchern während und nach seinem Vortrag für Fragen zur Verfügung. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich, der Eintritt ist frei.

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