Schlussetappe beginnt

Der offizielle Spatenstich ist vollzogen: Freude und Stolz bei Andreas Schulte, Michael Luks, Arnold Donner, Bürgermeister Ulli Hess, Ortsvorsteher Martin Eickelmann und Johannes Rüthing (v.l.). Foto: Andre Sonntag

"Co2-neutrales Heizen", verspricht der Bau der Nahwärmezentrale im Bio-Energiedorf in Wallen.

Obwohl die Bauarbeiten zum Projekt bereits angelaufen sind, wurde nun der offizielle Spatenstich vollzogen, um zu symbolisieren, dass nun die Schlussetappe beginnt und "somit auch die letzten Kritiker merken, dass nicht nur gesponnen" wurde, bemerkte Ortsvorsteher Martin Eickelmann.

Bis November - also zu Beginn der kommenden Heizperiode - sollen die Haushalte mit dem Biogas aus der Nachbarschaft versorgt werden.

Bürgermeister Ulli Hess brachte zu diesem besonderen Ereignis den noch fehlenden Straßennutzungsvertrag mit und freute sich über das vorbildliche Engagement der Waller Bürger zu diesem zukunftsweisenden Projekt. Der Vorsitzende der gegründeten Genossenschaft Arnold Donner bezeichnete "die Vollversorgung der Haushalte" als erklärtes Ziel dieser Anlage.

Aus diesem Grund wird das Blockheizkraftwerk, welches mit Biogas betrieben wird, von einer Holzhackschnitzelheizung unterstützt, die rund 60 Prozent der benötigten Energie liefert. Sollte es mit diesen beiden Anlagen einmal Probleme geben, springt ein zentraler Ölbrenner ein und übernimmt die Funktion, so dass eine Versorgung mit "Wärme" zu jeder Zeit gewährleistet ist.

"Aus 80 geplanten Haushalten, die sich beteiligen wollten, sind schließlich 113 Anschlüsse mit einer Netzlänge von etwa fünf Kilometern geworden", so Donner, der mit einem so großen Interesse zuvor nicht gerechnet hatte.

Donner freute sich aber sehr über die enorme Resonanz und bedankte sich bei allen Partnern, die bei der Realisierung des Vorhabens ihre tatkräftige Unterstützung geleistet haben.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare