Wegen Mindesthaltbarkeitsdatum

„Schöne Biervernichtung“: Sauerländer Gastronom veranstaltet Lagerverkauf für guten Zweck

Eine bunte Auswahl an Flaschenbieren soll dafür sorgen, dass der Lagerverkauf eine möglichst hohe Summe für den guten Zweck erbringt.
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Eine bunte Auswahl an Flaschenbieren soll dafür sorgen, dass der Lagerverkauf eine möglichst hohe Summe für den guten Zweck erbringt.

Seit Monaten sind Kneipen und Restaurants mittlerweile wegen des Corona-Lockdowns geschlossen. Entsprechend drohen die Getränke, die nicht ausgeschenkt werden können, schlecht zu werden. Ein Gastronom aus dem Sauerland wird daher jetzt kreativ.

Meschede - Mit Wehmut haben alle Freunde des Gerstensaftes in den vergangenen Tagen die Meldungen zur Kenntnis nehmen müssen, dass viele Brauereien aufgrund des Mindesthaltbarkeitsdatums ihren Biervorrat vernichten und quasi in den Ausguss schütten mussten. Dass es auch anders geht, zeigt jetzt Gastronom André Wiese vom H1 am See in Meschede. Er veranstaltet einen Lagerverkauf für den guten Zweck.

Eine „schönere Art der Vernichtung“ nennt Wiese augenzwinkernd die Aktion, die er sich gemeinsam mit seinem Geschäftspartner Marvin Bohmeier für die Räumung der Flaschenbierlager der drei Gastronomiebetriebe H1 am See, Postkeller und Braukneipe Bibulus hat einfallen lassen. So wird am 19. und 20. Februar jeweils in der Zeit von 10 bis 16 Uhr eine bunte Auswahl an Flaschenbieren für den Spendenpreis von 1 Euro (inklusive Pfand) angeboten, abzuholen direkt am H1.

„Alles muss raus, damit wir nach dem Lockdown unseren Gästen wieder frisches Bier in allen Sorten anbieten können. Die Aktion findet selbstverständlich unter strenger Einhaltung und Beachtung der aktuellen Hygienebestimmungen statt. Nach Ablauf werden wir den gesamten Erlös an eine gemeinnützige oder wohltätige Aktion spenden“, versprechen die Initiatoren.

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