Kreispolizei warnt mit Transparentaktion vor Einbrechern

Für ein sicheres Zuhause

Vertreter der Kreispolizeibehörde und des Netzwerkes „Zuhause sicher“ entrollten im Beisein von Landrat Dr. Karl Schneider das Transparent vor dem Kreishaus. Foto: Lenneper

Einbrechern einen Riegel vorschieben, das ist das primäre Ziel einer landesweiten Kampagne der Polizei NRW, an der sich auch die Kreispolizeibehörde Hochsauerlandkreis beteiligt.

Aus diesem Grund wurde am gestrigen Dienstag vor dem Kreishaus in Meschede eine groß angelegte Transparentaktion gestartet.

„Gerade jetzt, mit Beginn der dunklen Jahreszeit, ist es außerordentlich wichtig, die Bürger durch gezielte Präventionsmaßnahmen auf die Gefahr von Einbrüchen aufmerksam zu machen“, erläuterte Kriminaloberrat Hans-Jürgen Baum, Leiter der Direktion Kriminalität der Kreispolizeibehörde, den bewusst ausgewählten Zeitpunkt für die Aktion.

Auch wenn die Fallzahlen für den HSK selbst im Vergleich zu den nordrhein-westfälischen Ballungszentren deutlich niedriger liegen (etwa 320 Wohnungseinbrüche im Jahr), müsse auf die Problematik auch hier vor Ort massiv hingewiesen werden. Insbesondere, „weil viele Leute schlichtweg die Gefahr und Folgen eines Einbruchs unterschätzen“, ergänzte Carolin Hackemack, Bundesgeschäftsführerin des Netzwerks „Zuhause sicher“, in dem auch die Kreispolizeibehörde HSK Mitglied ist. Denn jeder Einbruch bringe nicht nur einen finanziellen Schaden mit sich, sondern stelle auch immer einen tiefen Eingriff in die Privat- und Intimsphäre der Opfer dar.

Deshalb soll mit der Transparentaktion (bis März 2014 werden 15 weitere Banner in den Kommunen des Kreises aufgehängt) auch öffentlich auf die Arbeit dieses 2005 gegründeten Netzwerkes aufmerksam gemacht werden. Hier erhalten Bürger nämlich konkrete Tipps und lokale Ansprechpartner, die ihnen bei der Sicherung ihrer Bleibe helfen. Die Polizei bietet in Zusammenarbeit eine kostenlose Beratung an, empfiehlt auf Wunsch zertifizierte Fachhandwerker aus dem Netzwerk zur technischen Umsetzung und verteilt ebenso sogenannte Präventionsplaketten für Häuser, bei deren Sicherung alle Aspekte bedacht wurden.

„Wir müssen die hohe Bedeutung der Eigensicherung in das Bewusstsein der Menschen rücken“, fasste Landrat Dr. Karl Schneider im Rahmen der Plakatpräsentation treffend zusammen.

Alle weiteren Informationen zum Netzwerk „Zuhause sicher“ gibt es im Internet unter www.zuhause-sicher.de (Von Lars Lenneper, l.lenneper@sauerlandkurier.de)

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