Satzungsänderungen, Wahlen und mehr

St.-Georgs-Schützen Meschede blicken zurück und voraus

Hoffen auf mehr Beteiligung am Schützenzug in diesem Jahr: (v.l.) Hauptmann Andreas Wrede, Jungschützenkönig Lukas Kleine und Schriftführer Sebastian Schemme, Stellv. Hauptmann Franz Gierse, zweiter Geschäftsführer Andreas Kleine, stellvertretender Kassierer Felix Schemme, Kassierer Christian Maas und stellvertretender Schriftführer Marc Sonntag.

Meschede. Satzungsänderungen, Wahlen und ein harmonisches Schützenfest 2018 standen im Mittelpunkt der jüngsten Generalversammlung der St.-Georgs-Schützen in Meschede.

Schützenhauptmann Andreas Wrede begrüßte rund 100 Schützenbrüder im großen Saal der St. Georgs-Halle, um das vergangenen Jahr in der Schützenbruderschaft Revue passieren zu lassen. Andreas Wrede konnte dabei auf ein spannendes erstes Jahr als Hauptmann zurückblicken. Besonders erfreut zeigte sich der Hauptmann von der Tatsache, dass sich durch den Eintritt in den Sauerländer Schützenbund vor einigen Jahren das Verhältnis zu den anderen Bruderschaften und Vereinen stark verbessert habe. „Wir gehören jetzt dazu und das ist auch gut so“, bilanzierte Wrede.  

In seinem Geschäftsbericht freute sich der Hauptmann besonders über ein schönes und harmonisches Schützenfest 2018. Die Besucherzahlen wurden gesteigert und besonders der Freitagmorgen, der bis vor einiger Zeit noch fest in der Hand der Schützenbrüder war, entwickele sich immer mehr zu einem Morgen der Familien. Nur bei der Beteiligung an den Umzügen sieht Wrede große Luft nach oben. „Es wäre schön, wenn sich in diesem Jahr, passend zum 60. Geburtstag der drei Züge, mehr Schützenbrüder an den Festumzügen beteiligen würden“, blickt der Hauptmann hoffnungsvoll auf das kommende Schützenfest. 

Familienfest top, "Alle auffe Halle" flop

Neben dem Schützenfest, sei besonders das Familienfest - immer am letzten Sonntag im August - ein Aushängeschild der Bruderschaft, bei dem Familien und besonders die Kinder im Fokus des Geschehens stehen. Einziges Sorgenkind sei und bleibe nach wie vor das Fest „Alle auffe Halle“. Auch im vergangenen Jahr seien die Besucherzahlen in keinster Weise zufriedenstellend gewesen. Ein finanzielles Desaster habe nur durch die Unterstützung der vielen Sponsoren vermieden werden können, so Wrede. In diesem Jahr soll die Veranstaltung mit einem neuen Konzept stattfinden und die Bruderschaft hofft, damit wieder deutlich mehr Gäste anzusprechen.

Bei den Vermietungen der St. Georgs-Halle, die einen wesentlichen Bestandteil der jährlichen Einnahmen darstellt, seien die Zahlen im laufenden Jahr leider rückläufig, erklärte Wrede. Gründe hierfür sieht der Vorstand besonders in der Wiederaufnahme des Geschäftsbetriebs der Mescheder Stadthalle. „Viele Veranstaltungen sind wieder zurück in die Stadthalle gelaufen, wir werden beobachten wie sich der Markt in Zukunft entwickelt“, so Wrede bei der Vorstellung der Zahlen. Eine Sanierung des großen Saals, der aus Lärmschutzgründen für viele Veranstaltungen nicht mehr für Vermietungen zur Verfügung steht, könne aufgrund der aktuellen Kassenlage derzeit nicht erfolgen. Wie eine weitere Nutzung oder mögliche Sanierung aussehen könnte, werde in einem Konzept erarbeitet. 

Erstmals zweiter Geschäftsführer in der Bruderschaft gewählt

Um die Arbeiten des Vorstandes auf mehrere Schultern zu verteilen, musste die Versammlung über verschiedene Satzungsänderungen abstimmen, die von den anwesenden Schützenbrüdern einstimmig angenommen wurden. Zukünftig wird es neben dem stellvertretenden Schützenhauptmann, der Geschäftsführer ist, einen zweiten Geschäftsführer geben, der sich insbesondere um die Liegenschaften der Bruderschaft kümmern wird. Des weiteren werden zukünftig der Kassierer und Schriftführer jeweils durch einen Stellvertreter unterstützt. Weitere Satzungsänderungen betrafen das Höchstalter des Jungschützenkönigs auf 25 Jahre und die Streichung aus der Satzung, dass die Bruderschaft verpflichtet ist ein Erntedankfest zu veranstalten. 

Durch die Verabschiedungen der Satzungsänderungen, standen verschiedene Wahlen auf der Tagesordnung. Aus dem Vorstand schieden turnusmäßig Hubert Laukemper als Hallentechniker für Außenanlagen und Andre Sonntag als Schriftführer aus. Beide standen für eine Wiederwahl nicht zur Verfügung. Andreas Wrede dankte ihnen für ihre geleistete Arbeit in den vergangenen Jahren und überreichte ein kleines Präsent. Als erster zweiter Geschäftsführer in der Geschichte der Bruderschaft wurde Andreas Kleine gewählt. Stellvertretender Schriftführer wurde Marc Sonntag und stellvertretender Kassierer Felix Schemme. Als neuer Schriftführer der Bruderschaft wurde Sebastian Schemme gewählt. Die Position des Hallentechnikers für Außenanlage blieb an dem Abend unbesetzt.

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