Für ein sauberes Stadtbild

Stadt Meschede klagt über illegale Müllentsorgung bei Altglascontainern

Illegale Müllentsorgung: Ein alter Kühlschrank wurde einfach an diesem Altglascontainer abgestellt.
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Illegale Müllentsorgung: Ein alter Kühlschrank wurde einfach an diesem Altglascontainer abgestellt.

Grundgedanke ist die Nachhaltigkeit: Altglascontainer sind dazu da, nicht mehr benötigtes Glas für eine neue Nutzung zu sammeln. Ganz und gar nicht nachhaltig ist allerdings das, was an vielen der rund 70 Container-Standorte im Mescheder Stadtgebiet zu finden ist: Immer wieder werden hier unterschiedlichste Abfälle entsorgt.

Meschede –Das ist nicht nur illegal – es führt auch dazu, dass die Müllgebühren für alle Bürger belastet werden. Ein Sofa, Stühle, ein Kühlschrank: Das sind nur die „dicksten Brocken“, die das Team des Integrierten Baubetriebshofes (IBB) jetzt auf den Kleinlaster laden musste.

Der IBB reinigt die Container-Standorte im Stadtgebiet – „eigentlich bezieht sich auf das Entfernen von Glasscherben und das Reinigen der Oberfläche“, erläutert IBBLeiter Marc Böhm. Allerdings: „Die Reinigung gleicht mittlerweile eher einer Sperrmüllabfuhr aufgrund der Vielzahl von illegal entsorgten Gegenständen“, unterstreicht Marc Böhm.

Das kostet nicht nur dem Team des IBB Zeit und damit Geld – zahlen müssen für solches Fehlverhalten alle Bürger. Marc Böhm: „Die Kosten für diese Entsorgung müssen aus dem Budget ,Wildmüllentsorgung‘ bestritten werden.“ Dies wiederum belastet das Gebühren-Budget insgesamt: „Im Endeffekt kann es zu einer Erhöhung der Müllgebühren für alle führen.“ Und nicht nur das: Illegale Müllentsorgung ist eine Ordnungswidrigkeit und in manchen Fällen sogar eine Straftat, die empfindliche Strafen nach sich ziehen kann.

Zusatzkosten entgegenwirken

Hinzu kommt: Das Vermüllen der Container-Standorte ist unnötig. „Die Kreis- und Hochschulstadt Meschede sieht für alle Abfallarten legale Entsorgungsmöglichkeiten vor“, unterstreicht Marc Böhm. Auch Sperrmüll kann zu wirtschaftlichen Gebühren bequem auf legale Weise entsorgt werden. Weitere Informationen finden alle Interessierten auf der Homepage www.meschede.de unter dem Stichwort „Abfallwirtschaft“.

„Alle Bürgerinnen und Bürger haben die Möglichkeit, solchen unnötigen Zusatzkosten entgegenzuwirken“, so Marc Böhm. Zum einen, indem die legalen Wege der Abfallentsorgung genutzt werden. Und zum anderen, wenn Hinweise zu den Verursacherinnen und Verursachern solcher „wilden Müllkippen“ an die Stadt Meschede gehen. Marc Böhm: „Und für ein ansprechendes Stadtbild sind saubere Container-Standorte auch ein Pluspunkt.“

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