Ausstellung von Antje Prager-Andresen eröffnet

„Stilles Leben“ in Bildern

Ulrich Hengesbach, Vorsitzender des Kulturrings Meschede, die Künstlerin Antje Prager-Andresen und der Warsteiner Pianist Michael Baronowsky bei der Eröffnung der Ausstellung im Bürgerzentrum „Alte Synagoge“. Foto: C. Metten

„Nature morte – Stilleben – Stilles Leben“ so lautet der Titel der Vernissage von Antje Prager-Andresen, die am Sonntag im Bürgerzentrum „Alte Synagoge“ eröffnet wurde.

In ihrer Ausstellung zeigt die Warsteiner Künstlerin, die es erst mit 57 Jahren nach Nürnberg an die Kunstakademie zog, Acrylbilder, Collagen und Tuschezeichnungen, die das Verhältnis zwischen Natur auf der einen und Kultur und Zivilisation auf der anderen Seite zeigen.

„Mich hat auf der Suche nach einem eigenen Stil besonders der Purismus des abstrakten amerikanischen Expressionismus beeindruckt. Die Reinheit der Form und die Klarheit der Farbe hat mich fasziniert und so entwickelten sich meine reduzierten, abstrahierten Landschaftsdarstellungen, in denen allein die Farbe Stimmungen erzeugt. Die Einfachheit der Form verleiht den Bildern meditative Ruhe“, so die Künstlerin und Diplom-Psychologin Antje Prager-Andresen.

Passend zum Erntedanksonntag zeigen ihre Werke in der alten Synagoge die Beziehung des Menschen zur Natur. Nah beieinander liegende Farbtöne erzeugen vibrierende Stimmungen, nehmen den Betrachter gefangen und erzeugen eine tiefer gehende psychologische Wirkung. Ihre Bilder zeigen Naturstudien von detaillierten, zarten Abbildungen über Collagen und ornamentalen Strukturzeichnungen bis hin zu klaren, flächigen Abstraktionen.

Musikalisch begleitet wurde die Eröffnung der Kunstausstellung von dem Warsteiner Pianisten Michael Baronowsky, der inzwischen zum 25. Mal gemeinsam mit der Künstlerin eine Vernissage gestaltete.

Bis zum 27. Oktober können Kunstliebhaber und alle Interessierten jeweils von Freitag bis Sonntag, in der Zeit von 15 bis 18 Uhr, bei freiem Eintritt die Ausstellung „Nature morte – Stilleben – Stilles Leben“ von Antje Prager-Andresen im Bürgerzentrum „Alte Synagoge“ besichtigen. (Von Claudia Metten, meschede@sauerlandkurier.de)

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