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„Tag der Möglichkeiten" lockt die Generation 50plus nach Meschede

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Von: Claudia Metten

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Veranstalter und Sponsoren freuen sich, dass sich so viele unterschiedliche Vereine und Institutionen am „Tag der Möglichkeiten“ präsentieren wollen. Foto: Claudia Metten
Veranstalter und Sponsoren freuen sich, dass sich so viele unterschiedliche Vereine und Institutionen am „Tag der Möglichkeiten“ präsentieren wollen. © Claudia Metten

Meschede. Gemeinsam einen Tag verbringen und aktiv sein, sich austauschen und für eine gute Sache einsetzen, Fragen beantworten oder aber auch über Problematiken diskutieren, das alles können Interessierte aller Altersklassen am „Tag der Möglichkeiten – engagiert in Meschede 50plus“, am Samstag, 30. September, ab 13 Uhr im Gemeinsamen Kirchenzentrum Meschede, Kastanienweg 6, erleben.

„Wohin mit der Oma?“, „Wie funktioniert Videotelefonie“ oder „Was passiert im Klinikum Hochsauerland?“ – Fragen wie diese und zahlreiche weitere werden beantwortet, denn eine Vielzahl von Vereinen, Gruppen und Initiativen präsentiert ein breit gefächertes Angebot an Aktivitäten für die „Generation 50plus“ beziehungsweise für die „nachwachsenden“ Jahrgänge.

„Meschede ist ein Bildungsstandort. Den demografischen Wandel sehe ich als nicht so negativ an, denn in Meschede wurde viel Positives gemacht. Im Stadtgebiet gibt es viele neue Seniorenheime, Tagesstätten und jede Menge Leben bis ins hohe Alter. Man kann hier viel ausprobieren. Wir gemeinsam gestalten unsere Stadt zukunftsfähig“, erklärte Bürgermeister Christoph Weber. Zahlreiche Möglichkeiten, die Freizeit sinnvoll und effektiv zu nutzen, seien häufig nur nicht bekannt. Darum bietet die Kreis- und Hochschulstadt Initiativen wie dem Mescheder Bürgertreff, Vereinen und Organisationen die Chance, ihr Angebot (noch) bekannter zu machen und Ehrenamtliche für die Mitarbeit in Sportvereinen, bei der Tafel, im Hospizdienst oder ähnliches zu gewinnen.

20 Organisationen stellen sich vor

Alle Mescheder „Ü50 und U50“ sind daher eingeladen, am „Tag der Möglichkeiten – engagiert in Meschede 50plus“, voneinander zu lernen, sich über Möglichkeiten im Alter sachkundig zu machen oder einfach nur einen geselligen Nachmittag miteinander zu verbringen. Insgesamt 20 Institutionen möchten an dem ersten Aktionstag in der Zeit von 13 bis 17 Uhr, weitere Veranstaltungen sind geplant, mit den Mescheder Bürgern ins Gespräch kommen und ihre Arbeit offerieren. Der Bürgerbus, Bürgertreff, BIV, die Caritas mit Seniorenzentrum St. Elisabeth, die Mescheder Tafel, der Hospizdienst, das Marcel Callo-Haus sowie das Quartiersmanagement Eslohe, die Diakonie, Telefonseelsorge, Eine-Welt-Laden, kfd Mariä Himmelfahrt, das Kreisauskunftsbüro, die Lebenshilfe, der Malteser Hilfsdienst e.V. Arnsberg-Meschede mit dem Integrationsdienst, der Seniorenbeirat, die Seniorenhilfe Meschede e.V., der SSV Meschede, die Stadtbücherei und auch das St. Walburga-Krankenhaus und die Verbraucherzentrale nehmen an der Veranstaltung für alle Generationen teil.

Neben zahlreichen Vorträgen – Manfred Breider und Fritz Hemme stellen um 13.30 Uhr den Mescheder Bürgertreff vor und Psychologin Sawina Kordistos referiert zum Thema „Hinfallen, Aufstehen, Weitermachen – Resilienz als innere Kraft“ – präsentiert sich das fusionierte Klinikum Hochsauerland als neue Krankenhausgesellschaft aus St. Walburga-Krankenhaus und Klinikum Arnsberg. Werner Kemper, Sprecher der Geschäftsführung, wird medizinische Schwerpunkte und Aufgabenbereiche beleuchten.

In der anschließenden Podiumsdiskussion, an der auch Verwaltungsdirektorin Anja Rapos teilnimmt, wird allen Gästen die Möglichkeit geboten Fragen zu stellen und sich über die weitere Zukunft des Krankenhauses zu informieren. Neben Kaffee und Kuchen, Kaltgetränken und Deftigem vom Grill erwartet die Besucher zudem ein abwechslungsreiches Programm mit Musik vom Quintett des Musikzuges der Freiwilligen Feuerwehr.

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