1,5 Tonnen Honig bewertet: Imker stellen ihre Produkte einer Fachjury vor

Über ein erfolgreiches Jahr freuen sich die Imker aus Meschede, Schmallenberg und Freienohl.

Meschede/Schmallenberg. Insgesamt 26 Imker der Ortsvereine Meschede, Schmallenberg und Freienohl ließen am Ende der Saison ihre Honige bei der Bewertung des Landesverbandes prüfen. Alle Ausgezeichneten erhielten jetzt ihre Urkunden. 140 Mitglieder gehören dem Kreisimkerverein Meschede insgesamt an.

„Die Bereitschaft, sich dem Fachurteil der Kommission in Münster zu stellen, ist unverändert hoch“, freut sich Johannes Schulte. „Die prozentuale Beteiligung ist bei uns höher als in jedem anderen Kreisimkerverein.“ Aber auch das Ergebnis macht den Honigobmann stolz: „In Westfalen-Lippe haben die Prüfer rund 1000 Proben untersucht. Davon erhielten rund 75 Prozent einen Preis. Bei uns waren es 90 Prozent.“

Die Honige des Kreisimkervereins erhielten 43 Gold-, 14- Silber und zwei Bronzepreise. Sechs Proben gingen leer aus.

Heinz-Jürgen Niggemann aus Nuttlar wurde besonders ausgezeichnet. In der Kategorie Sommerhonig erreichte er Platz sechs und gehört damit zu den Besten im gesamten Landesverband.

Prämiert wurden vom Ortsverein Meschede: Heinz-Jürgen Niggemann (dreimal Gold), Martin Tolksdorf (dreimal Gold), Andreas Bünner (dreimal Gold), Peter Andreas (dreimal Gold), Ramona Bünner (zweimal Gold, einmal Silber), Sarah Frese (zweimal Gold, einmal Silber), Angelika Dünnebacke (zweimal Gold, einmal Silber), Ulrich Distelrath (zweimal Gold), Egon Kochsiek (einmal Gold, zweimal Silber), Michael Gerbe (einmal Gold), Erhard Hassler (einmal Gold). Ortsverein Schmallenberg: Wolfgang Jenke (dreimal Gold), Franz Vogt (dreimal Gold), Nicola Kessler (zweimal Gold, einmal Silber), Sonja Kessler (zweimal Gold, einmal Silber), Winfried Kieserling (zweimal Gold, einmal Silber), Michael Wanske (zweimal Gold), Patrick Kessler (einmal Gold, zweimal Silber), Franz-Josef Rickert (einmal Gold), Michael Schulte (zweimal Silber), Gerold Böhme (einmal Silber, einmal Bronze), Johannes Schulte (einmal Silber, einmal Bronze). Ortsverein Freienohl: Wolfgang Malize: (zweimal Gold), Markus Malize (zweimal Gold).

Jährlich lässt der Verband Westfälisch-Lippischer Imker die eingereichten Honigproben auf Geschmack, Aufmachung, Rückstände und Sauberkeit untersuchen. Jeder Imker kann dabei drei Proben einreichen. Die Honige müssen sich in Geschmack und Farbe unterscheiden und werden in die Kategorien Frühtracht, Sommertracht und Sommertracht flüssig eingeteilt. Die zehn Besten einer Kategorie werden besonders ausgezeichnet. Im diesem Jahr wurden wieder mehr als 1000 Proben untersucht, was einer Menge von 1,5 Tonnen Honig entspricht.

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