Mescheder Stadtgespräche planen neuen Bürgertreff

Viel erreicht und noch viel vor

Die Stadtgespräche erfreuen sich weiter großer Resonanz.

Die Mescheder Stadtgespräche sind auch im Jahr 2014 mit vielen Projekten im Stadtgebiet aktiv vertreten.

Zur ersten Veranstaltung in diesem Jahr im gemeinsamen Kirchenzentrum begrüßten Gisela Bartsch und Anne Wiegel von der Stadt Meschede rund 60 Teilnehmer, die an sieben verschiedenen Projektwerkstätten gemeinsam arbeiten.

„Besonders erfreulich ist, dass auch bei dieser Veranstaltung wieder neue Gesichter zu sehen sind“, freute sich Gisela Bartsch, der es nochmals sehr wichtig war, deutlich zu machen: „Hier ist jeder willkommen, denn die ,Stadtgespräche’ leben von der Vielfalt in der Stadt. Daher kann sich jeder, der Lust hat und etwas in seiner Stadt bewegen möchte, an den Veranstaltungen und Projektwerkstätten beteiligen“.

Die Ergebnisse der verschiedenen Projekte können sich wahrlich sehen lassen. Alleine in der Projektwerkstatt „Freude unter dem Weihnachtsbaum“ konnten in diesem Jahr 80 Kinder zum Weihnachtsfest beschenkt werden. In der Projektwerkstatt „Sport“ ist man derzeit mit der Abfrage von sportlichen Angeboten in den verschiedenen Vereinen des Stadtgebiets aktiv. Ein ganz anderes Thema steht derzeit bei der Gruppe „Vernetzung Stadt – Wirtschaft – Fachhochschule“ auf dem Programm. Hier widmet man sich unter anderem der Gestaltung des Jubiläumsprogramms der Fachhochschule zu „50 Jahre studieren in Meschede“.

Gemeinschaftsgefühl in Meschede stärken

Die Projektgruppe „Faire Stadt Meschede“ bittet derzeit den Rat der Stadt Meschede, sich im Rahmen der europaweiten Kampagne „FairTrade Towns“, um den Titel „FairTrade Stadt“ zu bewerben (SauerlandKurier berichtete). Bei dieser Aktion geht es um die Förderung des Angebots und des Verbrauchs fair gehandelter Produkte auf allen Ebenen des lokalen Lebens.

Die Gruppen „Vereinsamung entgegenwirken“ und „Vielfalt - Miteinander leben“ wollen das Gemeinschaftsgefühl in Meschede stärken.

Ein konkretes Projekt hierzu ist derzeit die Gründung eines „Mescheder Bürgertreffs“ als eine Art Anlaufstelle für das Ehrenamt vor Ort. „Die Grundidee, die hinter der Gründung steckt ist, dass die Menschen in der Stadt immer älter werden und oftmals auf das Ehrenamt angewiesen sind“, erläuterte Fritz Hemme von der Projektwerkstatt. Daher mache es Sinn, ehrenamtliche Angebote in der Stadt zu vernetzen, was nicht nur der Einsetzung eines Ehrenamts-Koordinators bedürfe, sondern auch die Errichtung einer offenen Begegnungsstätte, bei der man sich informieren kann, nötig mache.

Um verschiedene Fragen und Punkte zu erörtern sowie die Vorstellung bisheriger Ergebnisse findet am Dienstag, 21. Januar, um 18 Uhr eine Informationsveranstaltung im Gemeindehaus an der Christuskirche zum Thema „Mescheder Bürgertreff“ statt. Das nächste Treffen der Mescheder Stadtgespräche ist am Mittwoch, 19. März, um 18 Uhr im August-Macke-Schulzentrum (Von Andre Sonntag, meschede@sauerlandkurier.de)

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