Viel Potenzial vorhanden

Einen Jubelsprung war die Teilnahme an dieser deutschen Meisterschaft den Nachwuchsvolleyballerinnen Evamaria Falke (re.) und Maike Schotka (li.) alle Male wert.

Mit Platz 17 im Gepäck kehrten die beiden Mescheder Nachwuchsvolleyballerinnen Evamaria Falke und Maike Schotka von der deutschen Beachvolleyball-Meisterschaft der U17 Juniorinnen zurück.

In Grimma bei Leipzig wurden die besten 24 Teams aus ganz Deutschland zunächst in sechs Vierer-Gruppen eingeteilt. Bei dieser Einteilung waren die Mädchen des SSV Meschede allerdings nicht gerade vom Losglück begünstigt, denn die drei gegnerischen Teams ihrer Gruppe sollten am Ende alle unter den Top Ten zu finden sein. Dennoch startete das Mescheder Duo vielversprechend ins Turnier. Gegen Lynn Feulcon und Elina Ritter (Rotation Prenzlauer Berg/Köpenicker SC) ging man zunächst mit einem Satzgewinn in Führung, musste sich gegen die letztlich Neuntplatzierten am Ende aber knapp mit 1:2 (18:16, 9:15, 14:16) geschlagen geben.

Wenig Losglück

Gegen die späteren Deutschen Meister Julia und Maria Eckelmann (VV Grimma) gab's anschließend beim 0:2 (6:15, 9:15) ebenso wenig zu gewinnen wie beim 0:2 (11:15, 7:15) gegen Johanna Müller und Vanessa Schowe (SV Bad Laer), die zum Schluss auf Rang sieben notiert wurden. Nach Beendigung der Gruppenspiele wurde das Turnier im bekannten "Double Out"-System weiter geführt, wobei die besten 16 Teams den Titel untereinander ausspielten und die beiden schlechtesten Gruppendritten sowie die sechs Gruppenletzten noch um Platz 17 kämpften. In diesem unteren Drittel der 24 teilnehmenden Teams waren Evamaria Falke und Maike Schotka dann nicht mehr zu stoppen. Die SSV-Nachwuchsvolleyballerinnen steigerten sich von Spiel zu Spiel, feierten vier Siege hintereinander und eroberten sich schließlich mit einem 2:0 (15:11, 15:3) über Linda Pfeuffer und Leonie Welsch (TV Rottenburg) Platz 17.

Bundesweit gehören die beiden jungen Sportlerinnen des SSV Meschede in ihrer Altersklasse zwar (noch) nicht zur absoluten Spitze, aber sie gehören auf alle Fälle zum erweiterten Kreis der besten Beachvolleyball-Teams aus ganz Deutschland. Mit etwas mehr Glück im Hinblick auf die Auslosung sowie das erste Spiel wäre vielleicht noch mehr als Platz 17 möglich gewesen.

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