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„Von Bürgern für Bürger“

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Die Gewinner des Wettbewerbs „Meschedes Beste“ nahmen aus den Händen von Monika Brunert-Jetter und Jörg Hohmann stolz ihre Auszeichnungen entgegen. Foto: A. Geißler
Die Gewinner des Wettbewerbs „Meschedes Beste“ nahmen aus den Händen von Monika Brunert-Jetter und Jörg Hohmann stolz ihre Auszeichnungen entgegen. Foto: A. Geißler

Über die Aktivitäten und Ergebnisse aus dem ersten Jahr nach der Gründung berichtete die Bürgerstiftung Meschede am Donnerstagabend bei der ersten Stifterversammlung im Bürgerzentrum „Alte Synagoge“.

Zudem wurden die Preisträger des Wettbewerbs „Meschedes Beste“ vorgestellt und geehrt.

Monika Brunert-Jetter, Vorsitzende des Vorstands, und Jörg Hohmann, Vorsitzender des Stiftungrats, begrüßten zunächst die zahlreichen Gäste. „Die Bürgerstiftung lebt von den Menschen, die sie tragen“, betonte Brunert-Jetter, „sie ist eine Gemeinschaftseinrichtung von Bürgern für Bürger“. Erfreut zeigte man sich über die ersten Erfolge der Starter-Projekte, wie etwa „Mobile Mescheder Stadtgeschichten“ oder „Technik-Netzwerk“.

Besonderes Engagement zeigt die Stiftung bei der Jugendarbeit. Bei diversen Projekten möchte man den Nachwuchs einen besseren Zugang zu der mathematisch-naturwissenschaftlichen Bildung, beginnend bereits in der Grundschule, ermöglichen. In Zusammenarbeit mit den Schulträgern initiiert die Stiftung die konkrete Weiterbildung von Grundschullehrerinnen und stattet die hiesigen Schulen mit den notwendigen Geräten und Materialien aus. Ziel ist es, die Kinder und Jugendlichen für technische und physikalische Themen zu begeistern, was bereits mit dem ersten Start eines Stratosphärenballons gelungen sei (Kurier berichtete).

Des Weiteren wurden an diesem Abend auch mitfinanzierte und geplante Projekte wie eine WLAN-Area für den kostenlosen Internetzugang in der Innenstadt und die Errichtung eines Bikeparks im Mescheder Stadtgebiet näher erläutert.

Jugend keine „Null-Bock-Generation“

Um Transparenz in Sachen Finanzen zu schaffen, ging man auch auf den Finanzbericht ein. „Wir laden alle Bürger ein, mitzumachen, damit Meschede attraktiver wird“, so Hohmann, und betont dabei, dass es keine Stiftung für den Stadtkern, sondern für das gesamte Stadtgebiet mit allen Dörfern sei.

Dass die Mescheder Jugend keine „Null-Bock-Generation“ ist, zeigte sich beim erstmaligen Wettbewerb „Meschedes Beste“, der von der Stiftung ins Leben gerufen wurde. Hierbei werden junge Menschen im Alter von 13 bis 23 Jahren aus Meschede gewürdigt, die gute Leistungen in der Schule oder in der Ausbildung erbringen und sich ehrenamtlich im Verein oder anderweitig für die Gesellschaft engagieren. „Miteinander leben und füreinander da sein – das ist unser Motto und das gilt auch für die Jugend, deren Engagement wir auszeichnen möchten“, erklärte Hohmann. Die Kandidaten konnten von Vereinen, Arbeitgebern und Schulen vorgeschlagen werden, eine Jury bewertete sie anhand verschiedener Kriterien.

Die zwei ersten Plätze, ausgelobt mit je 500 Euro, belegten Maria-Elisabeth Wilbrand und Niklas Schlomberg aus Meschede. Erstgenannte ist unter anderem Vorsitzende des Jugenparlaments und Organisatorin einer Knochenmarkspendenaktion der DKMS. Niklas Schlomberg wiederum erreichte im Musikschulwettbewerb am Klavier Platz 1 und ist vorgeschlagen vom Bezirk West der Deutschen Schülerakademie für Bildung und Begabung.

Den zweiten Platz (je 300 Euro) erreichten Jonas Brüggemann und Erik Vollmer, beide aus Calle, und Almuth Ewers aus Meschede. Auf den dritten Platz (je 200 Euro) landeten Julius Wagner, Johanna Nieder, Alexandra Föster, Patrick Mannsheim und Laura Pieper, alle aus Meschede. (Von Andre Geißler, meschede@sauerlandkurier.de)

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