Offizielle Einweihung nach Umbau

St. Walburga auf dem Weg zur Realschule 4.0

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Die vom Förderverein der Schule finanzierte Kletterwand ist laut Schulleiter Laumann „das absolute Highlight“.

Meschede. Die St. Walburga Realschule in Meschede, die in diesem Jahr ihr 90-jähriges Bestehen feiert, wird am Mittwoch, 3. April, nach fast 20 Monaten Renovierungszeit mit dem kirchlichen Segen durch Domprobst Joachim Göbel aus Paderborn eingeweiht.

In Trägerschaft des Erzbistums Paderborn wurde die staatlich anerkannte Privatschule bereits 1874 als Schule der Höheren Mädchenbildung in Meschede gegründet. Derzeit besuchen insgesamt 429 Schüler, die von 23 Lehrern und einer Referendarin unterrichtet werden, in 13 Klassen die St. Walburga Realschule. Für die Jungen und Mädchen bedeutet es nach der heißen Umbau- und Anbauphase von Alt- und Neubau mit noch mehr Eifer und Freude in besonderer Atmosphäre zu recherchieren, zu lernen, in Gruppen selbstständig zu arbeiten oder in der neuen Turnhalle die Sportgeräte zu testen.

„Unsere Sporthalle ist vollständig mit neuen Geräten ausgestattet worden. Als absolutes Highlight wurde für die Schüler eine vom Förderverein der Schule finanzierte Kletterwand angebracht“, freut sich Schulleiter Matthias Laumann über den gelungenen sportlichen Bau. Mit einem neuen „Schüler-Aktiv-Lernzentrum“, abgekürzt SALZ, und einem zusätzlichen Meditationsraum punktet die Privatschule nun in der alten Aula. In gemütlichen Sitzecken oder an Vierer-Tischen können die Schüler ab sofort mit Lehrerbegleitung projektartig im lichtdurchfluteten Lernsaal selbstständig an Unterrichtsinhalten arbeiten.

Die insgesamt 429 Schüler, die von 23 Lehrern und einer Referendarin betreut werden, freuen sich über ihr neues Umfeld.

LED-Beleuchtung im Neubau, neue Umkleidekabinen, sanitäre Anlagen und moderne Möbel sowie ein neuer Musikraum im Obergeschoss mit zum Teil neuen Instrumenten sind weitere Glanzlichter der Schule mit kostenloser, flexibler Übermittagsbetreuung bis 15.30 Uhr. Das neue Forum mit Multifunktionsraum im Erdgeschoss sowie der Betreuungsraum als auch das Studio (Gymnastikraum) mit großer, mobiler Spiegelfront für Tanz, Choreographie und Kräftigungsübungen sind neben dem repräsentativen Eingangsbereich ein weiteres Aushängeschild der Privatschule.

„Unsere Schule wurde fast ausschließlich von Unternehmen aus der hiesigen Region um- und angebaut. In diesem Atemzug ein großer Dank an alle Initiatoren und Firmen für den reibungslosen Ablauf und den hervorragenden Einsatz”, so der Schulleiter der St. Walburga Realschule.

„Großer Dank an Schüler und Lehrer“

Als weiteres Zugpferd steht den Schülern auf dem neu gestalteten Schulhof mit Rondellbereich eine Außenfläche für Sport und Spiel zur Verfügung. Ob zum Einrad- und Inlinerfahren, Wakeboarden oder Ballspielen auf dem eigens dafür integrierten Weichboden, der sportlichen Vielfalt im Außenbereich sind keine Grenzen gesetzt.

„Ein großer Dank geht auch an unsere Schüler und Lehrer, die den Umbau und den damit verbundenen Lärm ohne Murren ertragen haben. Die Jungen und Mädchen freuen sich schon seit der ersten Karnevalsveranstaltung in der neuen Aula auf die heutige Einweihung. Während der ganzen Zeit haben sie gerne mit angepackt, Müll aufgesammelt und Bauabfälle beseitigt. In diesem Atemzug möchte ich auch unserem Hausmeister Michael Kayser danken, der sich weit über seine Aufgaben hinaus eingebacht hat“, so Matthias Laumann. Finanziert wurde das acht Millionen teure Sanierungsprojekt vom Erzbistum Paderborn.

Am Mittwoch wird die St. Walburga Realschule um 11 Uhr im Beisein von Dompropst Joachim Göbel, Architekt Professor Frank Hausmann, Fachingenieuren, Mitarbeitern vom Erzbistum Paderborn, Elternpflegschaft, Schülervertretern, Lehrern und dem ehemaligen Schulleiter Heinz Bruning ihrer Bestimmung übergeben. „Nach dem offiziellen Teil gibt es einen kleinen Rundgang durch den Neu- und Altbau. Danach heißt es dann in gemütlicher Runde das gelungene Projekt zu feiern“, so Schulleiter Matthias Laumann.

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