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Ein „zentraler Neubau“

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Am Spaten (v.l.n.r.): Kreisbrandmeister Martin Rickert, Meschedes Bürgermeister Uli Hess, Landrat Dr. Karl Schneider, Falko Derwald (Geschäftsführer der Unternehmensgruppe Derwald) und Thomas Pape (Architekt und Projektentwickler bei der Unternehmensgruppe Derwald), im Hintergrund Wehrleiter und Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehren aus den Städten und Gemeinden. Foto: Hochsauerlandkreis
Am Spaten (v.l.n.r.): Kreisbrandmeister Martin Rickert, Meschedes Bürgermeister Uli Hess, Landrat Dr. Karl Schneider, Falko Derwald (Geschäftsführer der Unternehmensgruppe Derwald) und Thomas Pape (Architekt und Projektentwickler bei der Unternehmensgruppe Derwald), im Hintergrund Wehrleiter und Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehren aus den Städten und Gemeinden. Foto: Hochsauerlandkreis

Großeinsatz in Enste: Wehrleiter und Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehren aus den Städten und Gemeinden des gesamten Kreises wurden am vergangenen Mittwoch ins Gewerbegebiet Meschede-Enste berufen.

Der Hintergrund ist allerdings ein ausschließlich positiver: Im Beisein von Kreisbrandmeister Martin Rickert, Meschedes Bürgermeister Uli Hess und Landrat Dr. Karl Schneider erfolgte der erste Spatenstich für das neue Kreisfeuerwehrzentrum.

Das 13,4 Millionen Euro teure Großprojekt mit Signalwirkung für die gesamte Region direkt an der A46 soll künftig vor allem als Dienstleister und Ausbildungsstützpunkt der Feuerwehren im Kreisgebiet dienen. Neben den vielfältigen Aufgaben werden auf den insgesamt 4.670 Quadratmetern Fläche auch bisherige Einzelstandorte zentralisiert.

Als „zentralen Neubau“ bezeichnete Landrat Dr. KarlSchneider in seiner Begrüßungsrede demzufolge auch das künftige Zuhause der Feuerwehren, da das Gebäude die bisherige Kreisschirrmeisterei und die bisherige Kreisausbildungsstelle in Arnsberg und Brilon ersetzen wird.

Beide Einrichtungen bestanden teilweise schon vor der kommunalen Neugliederung im Jahre 1975 und sind weder baulich noch technisch den modernen Anforderungen gewachsen. Deshalb hat der Kreistag im vergangenen Dezember ,grünes Licht’ gegeben und 13,4 Millionen Euro für das neue Kreisfeuerwehrzentrum zur Verfügung gestellt. „Auch beim Formulieren haben wir es damit bald einfacher“, sagte der Landrat mit einem Schmunzeln.

Neben der Kreisschirrmeisterei (480 Quadratmeter) mit Schlauchwasch- und Trocknungsanlage sowie Atemschutzwerkstatt wird auch eine neue und moderne Kreisausbildungsstätte entstehen. Hier wird auf 1.300 Quadratmeter die gleichzeitige Absolvierung von drei Lehrgängen mit jeweils 30 Teilnehmern mit entsprechenden Schulungsräumen und Übernachtungsmöglichkeiten für bis zu 24 Personen möglich. Zudem sorgen eine Atemschutzübungsstrecke und ein Übungsturm für die Simulation verschiedenster realistischer Einsatzszenarien.

Eröffnung Mitte 2016 geplant

Auch die Leitstelle (750 Quadratmeter) für Feuerschutz, Rettungsdienst und Katastrophenschutz wird mit bis zu fünf Einsatzleitplätzen, einem Platz für den Führungs- und Lageraum und drei Ausnahmearbeitsplätzen Bestandteil des Kreisfeuerwehrzentrums.

Darüberhinaus gibt es neben Büroräumen und Garagen für Fahrzeuge des überörtlichen Feuerschutzes Räumlichkeiten für einen Krisenstab, da die Schulungsräume im Rahmen eines Großschadenereignisses als Stabs- beziehungsweise Lagerraum genutzt werden können. Inklusive Fluren, Treppenhäusern und Technikräumen umfasst das Gebäude eine Gesamtgröße von 4.670 Quadratmetern.

Spätestens Mitte 2016 soll das „Bauwerk zum Schutz und Wohlergehen“ eröffnet sein, stellte Landrat Dr. Karl Schneider in Aussicht. (Von Lars Lenneper, l.lenneper@sauerlandkurier.de)

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