Dr. Martin Reuber und Dr. Hansjörg Schwartz geehrt

Zwei Lehrbeauftragte der FH Südwestfalen als "Honorarprofessor" ausgezeichnet

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Rektor Prof. Dr. Claus Schuster, Prof. Dr. Hansjörg Schwartz, Prof. Dr. Martin Reuber und Prof. Dr. Thomas Knobloch (v.l.) bei der Urkundenübergabe zur Verleihung der Honorarprofessuren.

Meschede. Im Rahmen einer Feierstunde hat die Fachhochschule Südwestfalen zwei langjährige Lehrbeauftragte für hervorragende Leistungen in Lehre und Praxis geehrt. Rektor Prof. Dr. Claus Schuster verlieh Dr. Martin Reuber und Dr. Hansjörg Schwartz jeweils den Titel eines Honorarprofessors.

Laudator Prof. Dr. Thomas Knobloch würdigte zunächst die wertvollen Impulse, die Dr. Reuber seit 2006 in den Disziplinen Europapolitik und Europarecht gäbe und welche die Studierenden zum politischen Denken führten. Der frisch ernannte Honorarprofessor arbeitet hauptberuflich in der Konrad-Adenauer-Stiftung für politische Bildung. Er dankte mit einem kurzen Ausflug in die Europapolitik unter dem Vortrags-Motto „Leben wir in interessanten Zeiten?“ Reuber führte die Zuhörer vom Brexit über die unsichere Lage in der Ukraine und wachsenden nationalen Egoismus in der Flüchtlingsproblematik zur Frage „Von was wird Europa zusammengehalten?“

Sein Anliegen: „Ich möchte Studierenden den Prozess der gemeinsamen Entscheidungen transparent machen – dazu ist es wichtig, den politischen Mehrwert Europas zu erklären und nicht nur den ökonomischen.“

Win-Win "nichts für Pussies"

Dr. Hansjörg Schwartz unterstützt die Fachhochschule Südwestfalen in Meschede seit 2010. Sein Fachgebiet als selbstständiger Berater und Trainer ist das Konflikt- und Verhandlungsmanagement. Seine hauptberufliche Tätigkeit reicht von der Wirtschaftsmediation in Unternehmen bis zur Konfliktlösung im Profisport.

Der Diplom-Psychologe schlüpft mit Studierenden gerne praxisorientiert in die Rollen von Verhandlungspartnern. „Ich möchte Studierenden verdeutlichen, dass mehr für das eigene Unternehmen herauskommt, wenn auch der Verhandlungspartner mit dem Ergebnis leben kann“, sagt Schwartz. Win-Win-Lösungen nennt man das. „Win-Win is for pussies“, zitiert Schwartz den amerikanischen Präsident Donald Trump und hält dagegen: „Sorry Mr. President, aber Studierende in Meschede wissen es besser.“

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