Heinz Lettermann gibt Leitung vom Strunzerdaal ab

Abschied nach 32 Ausgaben

Heinz Lettermann (Mitte), die Erste Vorsitzende des Heimatbundes Ursula Balkenhol und Mario Polzer präsentieren die druckfrischen Jahresschriften. Foto: Stephanie Schwermer

Zum letzten Mal stellte Heinz Lettermann die neueste Ausgabe des Strunzerdaal vor. Seit 32 Ausgaben (die erste erschien 1981) ist er für die Redaktionsleitung verantwortlich gewesen.

Nun übergibt er die führende Aufgabe aus gesundheitlichen Gründen an Mario Polzer.

„Eigentlich wollte und sollte diese Aufgabe Manuela Decker übernehmen. Leider ist sie am 22. Februar dieses Jahres allzu früh verstorben“, heißt es in der Pressemitteilung. Daher hat ihr das Team um Heinz Lettermann in der vorliegenden Ausgabe einen Nachruf gewidmet.

Über drei Jahrzehnte hat Lettermann mit etwa zwei Dutzend Autoren wie beispielsweise Ferdinand Tönne, Alfred Wenke, Fritz Droste und Otto Knoche rund 6300 Seiten Heimatgeschichte aufgeschrieben.

Die Erste Vorsitzende des Heimatbundes Ursula Balkenhol betonte, dass mit der Übergabe der redaktionellen Verantwortung „eine Ära zu Ende gehe“. „Das Strunzerdaal war dein Kind, welches du ins Leben gerufen hast“, unterstrich sie im Weiteren.

Sowohl Lettermann als auch Balkenhol sind froh, dass sie Mario Polzer für die Leitung des Heimatblattes gewinnen konnten. Polzer ist seit Juni 2007 hauptberuflich für die Öffentlichkeitsarbeit im Josefsheim zuständig und lebt mit seiner Frau und seinen vier Kindern in Brunskappel. An der diesjährigen Publikation arbeitete er bereits mit und brachte neun Berichte zu Papier.

Die brandneue Ausgabe umfasst 216 Seiten und hält einen Rückblick auf Geschehnisse des vergangenen Jahres in Olsberg und seinen Ortschaften. Ob die Eröffnung des Kunstrasenplatzes, eine mehr als 30 Seiten lange „Fotostrecke“ über den Brückenbau in Nuttlar, die Schützenkönigspaare 2013 im Stadtgebiet oder „Dönekes“ auf Plattdeutsch, für jeden Geschmack ist etwas dabei.

Georg Stratmann schrieb unter anderem über den 100. Geburtstag der Freiwilligen Feuerwehr Assinghausen sowie über die Schwestern der Salzkottener Franziskanerinnen, die nach 104 Jahren ihr Haus in Assinghausen aufgeben mussten. Der Ortsheimatpfleger aus Elpe, Daniel Hütte berichtet über die Elper Schnade und Jochen Droste widmet rund 20 Seiten der Motorjacht „Elpetal“ und das Rätsel um ihren Namen. Mit der Person der Maria Kahle setzte sich der Vorstand des Heimatbundes kritisch auseinander. Auch Ursula Cordes und Peter Bürger verfassten Berichte zu diesem Thema.

Nach den Nachrufen über bedeutende Persönlichkeiten im Olsberger Stadtgebiet (Marianne Bathen, Manuela Decker, Dr. Hans Bette, Pastor Richard Kober und Pfarrer i. R. Felix Hoppe) rundet „Das große Dankeschön an Heinz Lettermann“, geschrieben von Elmar Reuter, diese aktuelle Lektüre ab.

Das neue Strunzerdaal ist ab sofort zum Preis von 9,90 Euro im Buchhandel, in den Sparkassen und bei den Ortsheimatpflegern der einzelnen Ortschaften erhältlich. Ein Plakat weist auf zusätzliche Verkaufsstellen hin. (Von Stephanie Schwermer, olsberg@sauerlandkurier.de)

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