Reisejournalist berichtet über seine Erfahrungen

Asientour im Rollstuhl

Andreas Pröve hat 5000 Kilometer von Saigon bis ins tibetische Hochland im Rollstuhl zurückgelegt.

„Abenteuer Mekong“ ist die Geschichte einer über 5000 Kilometer langen Reise zu den Quellen des asiatischen Flusses.

Andreas Pröve, Reisejournalist und seit einem Motorradunfall vor 33 Jahren Rollstuhlfahrer, hat diese Reise unternommen. Bei einem Vortrag am Donnerstag, 21. November, im Josefsheim Bigge berichtet er nun davon.

Andreas Pröves Reise begann im hektischen Saigon, führte über das neu erblühende Phnom Penh durch die Tempelanlagen von Angkor Wat, durch Laos und schließlich ins tropische Yunnan in China. Dabei nutzte Pröve alle Verkehrsmittel, die sich ihm boten. Vor allem aber machte er sich in Handarbeit in seinem Rollstuhl auf den Weg. So machte er Bekanntschaft mit buddhistischen Mönchen, Opfer von Streubomben, chinesischen Arbeitsemigranten und den Bergbewohnern am Oberlauf.

Andreas Pröve, geboren 1957, bekannter Fotoreporter und Buchautor, verunglückte als 23-Jähriger mit seinem Motorrad und ist seitdem querschnittsgelähmt. Schon drei Jahre nach dem Unfall brach er im Rollstuhl zur ersten Indienreise auf und tourt bis heute durch die Welt.

Die Veranstaltung beginnt um 15.30 Uhr im Josef-Prior-Saal (Dauer: etwa eine Stunde). Der Eintritt ist frei. Um Anmeldung wird gebeten unter % 0 29 62/ 80 03 02.

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