11.000 Quadratmeter großes Areal

Bebauungsplan „Obere Sachsenecke“: Ausschuss Planen und Bauen beschließt öffentliche Auslegung

Die Mitglieder des Ausschusses Planen und Bauen haben jetzt einstimmig beschlossen, den Entwurf des Bebauungsplanes Nr. 282 „Obere Sachsenecke“ öffentlich auszulegen.
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Die Mitglieder des Ausschusses Planen und Bauen haben jetzt einstimmig beschlossen, den Entwurf des Bebauungsplanes Nr. 282 „Obere Sachsenecke“ öffentlich auszulegen.

Der Abbruch des früheren Olsberger Krankenhauses geht voran – und auch die „Neubelebung“ des knapp 11.000 Quadratmeter großen Areals: Die Mitglieder des Ausschusses Planen und Bauen haben jetzt einstimmig beschlossen, den Entwurf des Bebauungsplanes Nr. 282 „Obere Sachsenecke“ öffentlich auszulegen.

Olsberg – In der jüngsten Sitzung hatte Planer Carsten Lang vom Büro WoltersPartner den Ausschussmitgliedern das Planwerk vorgestellt.

Der Bebauungsplanentwurf ist in die Bereiche Urbanes Gebiet und Allgemeines Wohnen aufgeteilt.

„Gesundheit und Soziales“

Bei dem Urbanen Gebiet handelt es sich um das zentrale Baufeld „Gesundheit und Soziales“. Die Bewerbergruppe HCRE/Convivo/Feddersen Architekten, die sich im Wettbewerbsverfahren durchgesetzt hatte, sieht in dem Bereich sowohl betreutes Wohnen für Senioren als auch ambulante Wohngruppen sowie eine Tagespflege vor.

Eine Sozialstation mit ambulanten Pflegeangeboten, ein öffentliches Café und eine zentrale Küche für die Gesamteinrichtung runden das Konzept ab.

Öffentliche Auslegung voraussichtlich im Juni

Voraussichtlich im Juni soll die öffentliche Auslegung des Bebauungsplanentwurfes starten. Einen Monat lang können sich interessierte Bürger dann über das Planwerk informieren sowie Anregungen und Stellungnahmen abgeben.

Auch beim Abriss des früheren Krankenhauses kommen die beauftragten Unternehmen gut voran: Der größte Teil des Bettentraktes ist abgebrochen, der OP-Trakt folgt in Kürze und dürfte Anfang Mai ebenfalls abgebrochen sein.

Tiefenabbruch des Therapiebereichs mit Schwimmbecken

Danach folgen der der so genannte Tiefenabbruch des Therapiebereichs mit Schwimmbecken und im Anschluss die Bodengestaltung der Abbruchgrube – nach derzeitigen Planungen bis Anfang Juli.

Soweit das Abbruchmaterial nicht deponiert werden muss, wird es vor Ort gebrochen. Nach dem Ergebnis der Beprobung wird es vom Abbruchunternehmer zur Abholung verkauft oder einer anderen Verwertung zugeführt.

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