Bruchhauser Steine trägt Prädikat "Nationales Geotop"

Freuen sich über die Auszeichnung (v.l.): Dieter Wurm, Vorsitzender des Sauerländer Heimatbundes, Stadtheimatpfleger und Vorsitzender des Olsberger Heimatbundes Otto Knoche, Stiftungspräsident Baron Hubertus Freiherr von Fürstenberg sowie Professor Dr. Wilfried Stichmann vom Kuratorium Stiftung Bruchhauser Steine. Foto: Anette Kappe

Naturdenkmal unter 77 Gewinner — Ehrende Anerkennung

Bruchhausen. (ank)

Ein Naturdenkmal besonderer Güte — die Bruchhauser Steine, haben eine außergewöhnliche Ehrung erhalten. Beim Wettbewerb um die bedeutendsten geologischen Landschaftsräume und markantesten Naturdenkmäler haben sich die Bruchhauser Steine aus über 180 Mitbewerbern unter die 77 Gewinner des "Nationalen Geotop" gemischt. Voller Stolz berichtete Stiftungspräsident Baron Hubertus Freiherr von Fürstenberg über die ehrende Anerkennung, die bereits im Mai vergangenen Jahres von der Akademie der Geowissenschaft in Hannover verliehen worden ist. Im Rahmen des Jahresempfang auf Schloss Bruchhausen begrüßte der Hausherr zahlreiche Gäste aus Politik und Gemeinde.

Glücklicherweise ist die Stiftung finanziell zufriedenstellend gebettet, so dass im laufenden Jahr 50.000 Euro investiert werden können. Diese sollen in die Grabungen im Bezug auf den "Prozessionsweg" eingebettet werden sowie in die Neuanschaffung einer Telekamera als auch für Ergänzungen im Infocenter zu Fuße der Berge.

Weitere Ziele im laufenden Jahr sind primär die Beseitigung der nicht unrespektablen Sturmschäden von "Kyrill", die auch hier eine Schneise der Verwüstung hinterlassen haben. Bereits zum 1. März verspricht der Baron den freien und auch sicheren Zugang zu den Steinen, umliegende Wanderwege werden bis dahin noch nicht wieder begehbar sein. Besonderen Dank zollte der Stiftungspräsident zahlreichen helfenden Händen, die sich äußerst engagiert um das erdgeschichtliche Naturdenkmal bemühen. Die Zielsetzung, Förderung des Naturschutzes, den Bodendenkmalschutz und die Pflege wie auch den Erhalt des archäologischen Reservats, wird aktiv gelebt und trägt auch Früchte im Lebensraum für seltene Tiere und Pflanzen. So freut man sich über einen Uhu, der sich verträglicher Weise mit einem Wanderfalken und zwei Jungfalken eingenistet hat.

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