Die Chancen steigern

Bürgermeister Wolfgang Fischer (links) und Landrat Dr. Karl Schneider (2. v.links) unterzeichneten die Kooperationsvereinbarung gemeinsam mit Dr. Udo Kampschulze, Michael Aufmkolk (3. und 4. v. li.) und Vertretern der Schulen.

In einer Kooperationsvereinbarung haben die Stadt Olsberg und der Hochsauerlandkreis festgelegt, dass Schüler der Sekundarschule Olsberg nach der zehnten Klasse in die gymnasiale Oberstufe der HSK-Berufskollegs aufgenommen werden können. Voraussetzung: ein Schulabschluss mit dem notwendigen Qualifikationsvermerk.

Landrat Dr. Karl Schneider als Vertreter des HSK und Bürgermeister Wolfgang Fischer von der Stadt Olsberg unterzeichneten jetzt in der künftigen Sekundarschule die Kooperationsvereinbarung. Die Zusammenarbeit stelle sicher, dass jungen Menschen nach dem Besuch der Sekundarschule - bei entsprechender Qualifikation - ein Platz in der gymnasialen Oberstufe garantiert sei, in diesem Fall an einem der Berufskollegs des Hochsauerlandkreises. Fischer: "Kein Kind muss mehr an Olsberg vorbeifahren, wenn es das Abitur machen will." Gleichzeitig hofft der Bürgermeister, dass die Sekundarschule noch mehr Jugendlichen den Weg für einen Abschluss der Sekundarstufe II eröffne.

Auch für Landrat Dr. Karl Schneider ist es der richtige Schritt, die gymnasiale Oberstufe der Berufskollegs mit der Sekundarschule zu verzahnen. Bildung sei ein bedeutender Faktor im "Kampf um die Köpfe." "Wir müssen uns gewaltig anstrengen, um die Attraktivität der Region für junge Menschen zu stärken", so der Landrat. Zudem stelle die Sekundarschule sicher, dass auch junge Menschen, für die die Hauptschule die richtige Schulform ist, entsprechende Bildungsangebote vorfinden.

Anmeldungen für das neue Schuljahr nimmt die Sekundarschule bis einschließlich Freitag, 24. Februar, jeweils von 8.30 bis 12.30 Uhr, entgegen.

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