Spezielle Vorkenntnisse sind nicht erforderlich

Demokratie „live erleben“: Stadt Olsberg sucht Wahlhelfer für Kommunalwahl

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Olsberg – Ohne sie „geht’s nicht“ bei einer Wahl – obwohl sie eigentlich kaum im Blickpunkt der Öffentlichkeit stehen: die Wahlhelfer. Dabei sind sie es, die für einen reibungslosen und korrekten Ablauf der Wahl sorgen - und damit dafür, dass die Demokratie „funktioniert“. Nun sucht das Wahlamt der Stadt Olsberg Unterstützung für die Kommunalwahl am 13. September 2020.

Damit die Bürger ihre Stimme abgeben können, mit der sie über die Vergabe des Bürgermeister- und des Landratsamtes sowie über die Zusammensetzung von Stadtrat und Kreistag entscheiden, sind in den Wahllokalen der Stadt Olsberg rund 200 Wahlhelfer nötig. Das sei echtes Engagement für die Demokratie, meint Udo Dünnebacke vom Wahlamt der Stadt Olsberg: „Wahlen bieten den Bürgern die Möglichkeit, nicht nur ihr Wahlrecht aktiv auszuüben, sondern Demokratie auch „live“ zu erleben, indem sie sich als Wahlhelfer beteiligen.“ 

Für jedes Wahllokal muss ein Wahlvorstand gebildet werden. Das Gremium besteht aus dem Wahlvorsteher und seinem Stellvertreter, Schriftführer sowie den Beisitzern. Der Wahltag selbst steht ganz im Zeichen der Teamarbeit: Vor der Öffnung des Wahllokals stellen die Helfer morgens Wahlkabinen und -urnen auf, legen die Stimmzettel bereit und vereinbaren den Schichtdienst. Denn: „Kein Wahlhelfer muss den ganzen Tag im Wahllokal sitzen“, erklärt Udo Dünnebacke. Die Aufgaben rund um den Urnengang sind vielfältig. So prüfen Wahlhelfer die Wahlberechtigung der Bürger, bevor sie ihnen die Stimmzettel aushändigen und die Stimmabgabe im Wählerverzeichnis vermerken. Auch Wahlkabine und -urne behalten die Helfer im Blick – schließlich haben die Wähler ein Anrecht darauf, dass ihre Stimmabgabe korrekt abläuft. 

Spezielle Vorkenntnisse sind nicht erforderlich. Die Stadtverwaltung Olsberg informiert die Ehrenamtlichen umfassend über ihre Aufgaben rund um den Urnengang. Außerdem gibt es eine kleine Anerkennung für das Engagement – das so genannte „Erfrischungsgeld“. Wichtig: „Wer sich als Wahlhelfer anmeldet, ist nicht verpflichtet, künftig bei jeder Wahl mitzuhelfen“, so Udo Dünnebacke. Wahlhelfer kann werden, wer selbst wahlberechtigt ist – bei Kommunalwahlen können sich deshalb auch schon junge Menschen ab 16 Jahren engagieren. Udo Dünnebacke: „Auch Erstwähler sind selbstverständlich gern gesehen.“ Wünsche zum Einsatzort sowie Pläne für den gemeinsamen Einsatz mit Freunden und Bekannten in einem Wahllokal versucht das Wahlamt der Stadt Olsberg so weit wie möglich zu berücksichtigen. Bürgermeister Wolfgang Fischer freut sich über ein solches bürgerschaftliches Engagement: „Mit ihrem Einsatz stellen Wahlhelfer das sicher, wofür Menschen in vielen anderen Ländern der Erde oft unter Lebensgefahr auf die Straße gehen und demonstrieren – freie und demokratische Wahlen eben.“

Weitere Infos 

Interessierte, die die Kommunalwahl in der Stadt Olsberg als Wahlhelfer unterstützen möchten, können mit dem Wahlamt unter Tel. 0 29 62/98 2-2 04 oder per E-Mail unter wahlen@olsberg.de Kontakt aufnehmen.

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