"Den Richtigen getroffen"

Im Auftrag von Bundespräsident Horst Köhler wurde Peter Seiffertt (links) vom Landrat Dr. Karl Schneider die Verdienstmedaille der Bundesrepublik verliehen. Foto: Vössing

"Frage nicht, was dein Land für dich tun kann, sondern was du für dein Land tun kannst." Mit diesem Worten beschrieb der Wiemeringhäuser Kurt-Peter Seiffertt seine Motivation für sein ehrenamtliches Engagement in Politik und Vereinen, für das er die Verdienstmedaille der Bundesrepublik Deutschland erhielt.

Bevor ihm Landrat Dr. Karl Schneider die Verdienstmedaille der Bundesrepublik verlieh, wies er in seiner Laudatio auf dessen verschiedene Engagements hin. Von 1983 bis 2007 war der heute 67-jährige Rentner Ortsvorsteher, initiierte den "Dorfaktionstag" zur Steigerung der Dorfattraktivität. Das ehemalige Pfarrgemeinderatsmitglied gründete 1988 einen Friedhofsverein, dem er vorsitzt. Schneider würdigte auch seinen Einsatz für das Projekt "Errichtung eines lebendigen Dorfmittelpunktes" und die Einberufung eines "Runden Tisches" der Vereinsvorsitzenden 1987, woraus sich 2001 der Initiativkreis "Unser Dorf hat Zukunft" entwickelte.

Im Wiemeringhäuser Schützenverein war Seiffertt stellvertretender Brudermeister, späterer Hauptmann und Brudermeister und seit 2003 Ehrenbrudermeister. Auf seine Initiative gehen viele Baumaßnahmen zurück, wie etwa der Neubau der Vogelstange, Hallenbodenerneuerung oder der Neubau der Sanitärräume. Seit 1999 gehört Seiffertt der CDU-Fraktion im Stadtrat an. Seiffertt leitete den CDU-Ortsverein Wiemeringhausen als Vorsitzender von 1976 bis 1999, seit 1991 ist er im CDU-Stadtverbandsvorstand Olsberg tätig.

Olsbergs Bürgermeister Elmar Reuter lobte das "kommunalpolitische Engagement" Seiffertts für Olsberg und Wiemeringhausen: "Die Auszeichnung hat den Richtigen getroffen." Seiffertt habe diese "im wahrsten Sinne des Wortes verdient", fügte Reuter hinzu. Als Geschenk überreichte er ihm ein Bild von Jürgen Suberg. "Ich war freudig erstaunt", blickte Seiffertt, der verheiratet ist, zwei erwachsene Kinder und vier Enkelkinder hat, auf die Nachricht bezüglich der Auszeichnung Anfang November zurück. Er betonte ausdrücklich: "Diese Ehrung kann niemand alleine erreichen, sondern nur mit Freunden und Weggefährten." Für ihn galt und gilt die Verpflichtung: "Frage nicht, was dein Land für dich tun kann, sondern was du für dein Land tun kannst."

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