Dönhoff begeistert 80 Gäste im Alten Kino

Nah dran am Zuhörer

Die Veranstalter Inke Hees (Käpt’n Book) und Peter Loesmann (HypoVereinsbank) hatten den Autor Friedrich Dönhoff nach Olsberg eingeladen. Foto: Stephanie Schwermer

Der Einladung zur Lesung des Autors Friedrich Dönhoff folgten am vergangenen Dienstag rund 80 Zuhörer ins Alte Kino in Olsberg.

In stimmungsvoller Atmosphäre lauschten die Besucher dem Hamburger Autor, während er aus den Büchern „Zeichen ihrer Zeit“ (von Marion Gräfin Dönhoff) und aus „Die Welt ist so, wie man sie sieht – Erinnerungen an Marion Dönhoff“ (geschrieben von ihm selbst) vorlas. Friedrich Dönhoff erzählte auf beeindruckende Art und Weise aus dem Leben seiner prominenten Großtante und Journalistin Marion Dönhoff (Chefredakteurin und Mitherausgeberin der Wochenzeitung „Die Zeit“). Auf amüsante Weise gab er einige persönliche Anekdoten zum Besten und plauderte über die „Gräfin“ sehr respektvoll und auch freundschaftlich. Marion Gräfin Dönhoff setzte sich zeitlebens für mehr Gerechtigkeit, Toleranz und freiheitliches Denken ein, somit für Themen, die auch heute noch aktell sind. In seiner Lesung war Friedrich Dönhoff nah bei den Zuhörern und ging am Ende auf Fragen aus dem Plenum gerne ein. Mittlerweile veröffentlichte Dönhoff neben weiteren Biographien drei Kriminalromane. „Der vierte ist in Arbeit“, verriet er den „Autogrammjägern“ bei der Signierstunde. (Von Stephanie Schwermer, olsberg@sauerlandkurier.de)

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