„Echter Standortfaktor“

Gesundheit tut gut, ganz persönlich, aber auch einem Unternehmen. „Mehr Motivation, mehr Freude an der Arbeit – betriebliche Ziele erreicht man am besten mit gesunden Mitarbeitern“, weiß Olsbergs Bürgermeister Wolfgang Fischer. Das „Dienstleistungsunternehmen Stadt Olsberg“ schlägt deshalb für seine Mitarbeiter einen neuen Weg ein: mit dem ersten Gesundheitstag der Stadt Olsberg.

Gesundheit tut gut, ganz persönlich, aber auch einem Unternehmen. "Mehr Motivation, mehr Freude an der Arbeit – betriebliche Ziele erreicht man am besten mit gesunden Mitarbeitern", weiß Olsbergs Bürgermeister Wolfgang Fischer. Das "Dienstleistungsunternehmen Stadt Olsberg" schlägt deshalb für seine Mitarbeiter einen neuen Weg ein: mit dem ersten Gesundheitstag der Stadt Olsberg.

„Damit wollen wir gesundheitsfördernde Arbeitsbedingungen noch stärker in den Blick rücken und die Beschäftigten für die Themen 'Betriebliche Gesundheitsförderung' und 'Gesunder Lebensstil' sensibilisieren“, so Wolfgang Fischer. Die Stadt Olsberg nimmt damit unter den Stadtverwaltungen der Region eine Vorreiterrolle ein. Aus mehreren Gründen werde das Thema Gesundheit immer wichtiger, so das Olsberger Stadtoberhaupt. Zum einen verringere eine gute Gesundheitsvorsorge Fehlzeiten und damit Kosten. Zum anderen zeige man, dass die Stadt Olsberg ein attraktiver Arbeitgeber sei.

Wolfgang Fischer: „Wenn künftig junge Menschen eine Beschäftigung bei der Stadt Olsberg anstreben, sollen sie wissen, dass sie gut aufgehoben sind.“ Deshalb soll der Gesundheitstag auch nur ein Anfang sein: „Wir wollen kontinuierlich die bisher vereinzelten Bausteine der Gesundheitsförderung zu einem betrieblichen Gesundheitsmanagement zusammenführen.“ „Rücken und Bewegung“ stand im Mittelpunkt der Veranstaltung, zu der mehr als 100 Mitarbeiter der Stadtverwaltung, aber auch aus Einrichtungen wie dem AquaOlsberg, der Olsberg-Touristik, dem Bauhof und den städtischen Kindergärten in den Sitzungssaal des Rathauses gekommen waren. Dort erwartete sie ein Mix aus Information und Mitmach-Angeboten: Den Auftakt machte ein Vortrag von Jörg Schwab, Fachmann der Unfallkasse NRW. Zahlreiche Gesundheitsanbieter präsentierten sich anschließend im Rathaus – zum Beispiel das Injoy Olsberg mit einem Polarcheck sowie einer Wirbelsäu-len- und Gelenkberatung, die Technikerkrankenkasse Arnsberg mit einem „Back-Check“ oder das AquaOlsberg, dessen Team zeigte, wie gut eine Massage oder Kneippgüsse tun.

Neben der Barmer GEK (Bewegungs- und Entspannungsprogramme) informierte auch die Firma SiFa (Arbeitssicherheit) über die richtige Einrichtung von Bildschirmarbeitsplätzen oder ein Betriebsarzt mit einem Sehtest oder einer Blutdruckmessung. An einem „Wunschbaum“ brachten die Beteiligten ihre Erwartungen an das betriebliche Gesundheitsmanagement zum Ausdruck. Fischer freute sich über die hohe Akzeptanz, sowohl bei den Mitarbeitern wie auch bei den Ausstellern: „Das breite Spektrum macht es möglich, dass jeder sein 'persönliches Stück Gesundheit' entdecken kann.“ Ziel solle es sein, den Gesundheitstag regelmäßig anzubieten. „Denn Gesundheit ist nicht nur Lebensqualität, sondern ein echter Standortfaktor für ein Unternehmen“, sagt Fischer.

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