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"Ein Tor können wir immer machen"

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Den Blick nach vorne (hier eine Spielszene beim RWE-WinterCup) will der TuS Bruchhausen richten. Fotos: Patrick Donatil
Den Blick nach vorne (hier eine Spielszene beim RWE-WinterCup) will der TuS Bruchhausen richten. Fotos: Patrick Donatil

Der TuS Bruchhausen will sich nach dem Formtief endlich wieder nach oben orientieren

Bruchhausen. (wbr)

Viel zu tun für Bruchhausens Coach Bernd Lossjew: Aggressiveres Zweikampfverhalten und vor allem mehr Disziplin will er seinen Jungs einimpfen. Dabei hatte alles so viel versprechend angefangen, bis auf den vierten Tabellenplatz hatten sich die Schwarz-Gelben gespielt. Schon früh war man besser als das angestrebte Saisonziel (Platz fünf bis sieben) positioniert.

Dann aber folgte eine Negativ-Serie von sechs Spielen. Verletzungspech war sicherlich einer der Faktoren, so Lossjew. Aber auch das Zweikampfverhalten ließ auf einmal zu Wünschen übrig. "Meine Jungs sind einfach zu lieb", bemängelt der Trainer. Vor allem aber war es die mangelnde Disziplin und Unerfahrenheit, die den TuS so weit abrutschen ließen. Denn, wenn das Team einmal in Rückstand geraten war, haben viele Spieler die Ruhe verloren und ihre Position verlassen, um den Rückstand schnell wieder wettzumachen. Was folgte, war allerdings zumeist Gegentreffer zwei oder drei. "Völlig unnötig", weiß Lossjew, denn "unser Tor können wir immer machen." Indiz für mangelnde Disziplin sind vor allem die gelb-roten Karten (wegen Meckerns), die das Team schon das ein oder andere Mal dezimierten. Lossjew weiß also um die "Baustellen" im Team und versucht, sie zu beseitigen. So soll dann das ausgegebene Saisonziel wieder in Angriff genommen werden. "Platz fünf ist auf jeden Fall drin", ist sich Coach Lossjew sicher.

"Platz fünf ist auf jeden Fall drin"

Stützen auf dem Weg dorthin sollen Routinier und Leitfigur Robert Dickner (36) sowie Youngster Steffen Hoffmann (21) bleiben. Beide waren in der Hinserie wertvolle Charaktere der Mannschaft.

Nach zweijähriger Pause kann Lossjew jetzt wieder auf "Ducki" Kosanovic (29) zurückgreifen. Der defensive Mittelfeldspieler stand zuvor schon in Bruchhausener Diensten.

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