"Eine eindeutige Sache"

Wolfgang Fischer (Mitte) geht für die Olsberger CDU ins Rennen ums Bürgermeisteramt. Bürgermeister Elmar Reuter (rechts), der nicht mehr antritt, gratulierte mit CDU-Bundestagskandidat Patrick Sensburg (links). Foto: David Vössing

Mit 94 von 104 Stimmen wählte der CDU-Stadtverband Olsberg am Donnerstagabend Wolfgang Fischer zu ihrem Bürgermeisterkandidaten. Sieben stimmten gegen ihn, drei enthielten sich.

"Wir müssen um jede Stimme kämpfen", forderte Wolfgang Fischer in seiner Rede. Als Wahlziel will er die Ergebnisse der Kommunalwahl 2004 wiederholen. Bürgermeister Elmar Reuter wurde damals mit 72,4 Prozent im Amt bestätigt, bei der Ratswahl erhielt die CDU 65,1 Prozent. Der 45-Jährige will seinen Wahlkampf unter das Motto "Nah am Menschen" stellen. Zu seinen Stärken zählte der Winterberger Niederlassungsleiter des Landesbetriebs Straßenbau NRW, dass er eine Verwaltung führen könne, in Olsberg "tief verwurzelt" sei, beste Kontakte habe.

Als Diplom-Bauingenieur könne er auch "gut planen und strukturieren. Kommunalpolitik ist meine große Leidenschaft", führte Fischer fort, der seit 28 Jahren in der Kommunalpolitik aktiv ist, davon seit 1991 Stadtverbandsvorsitzender, seit 1985 im Rat und seit 2004 Fraktionsvorsitzender.

Zur Wahl Fischers sprach Ludwig Stappert (Bigge) von einer "eindeutigen Sache". Fischer habe "umfangreiche Erfahrung und ein sehr gutes Profil". Reinhold Schulte (Antfeld) findet, Fischer "hat das Zeug zum Bürgermeister", Hildegard Finkeldei ergänzt: "Er redet nicht drum rum." August Normann aus Elpe ist "guten Mutes, dass Fischer die gute Arbeit Reuters mit Sicherheit fortsetzt". Wolfgang Göddecke aus Olsberg meinte: "Wenn Fischer als Bürgermeister so gut arbeitet, wie er sich vorgestellt hat, wird er ein guter Bürgermeister."

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