Hochwasserschäden

Einsatzreiche Tage für die Olsberger Feuerwehr bei Tief Bernd - Unterstützung in betroffenen Gebieten

Löschzug Bigge Olsberg Feuerwehr Hochwasser Sundern
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Hochwasser in Sundern: Die Feuerwehr Olsberg rückte zur Unterstützung an.

Einsatzreiche Tage liegen hinter der Olsberger Feuerwehr aufgrund der Wetterlage durch Tief Bernd.

Bigge/Olsberg - Um kurz vor 8 Uhr am vergangenen Mittwoch wurden einige Kameraden der Feuerwehr Olsberg alarmiert um im Gerätehaus Bigge-Olsberg die Einsatzzentrale zu besetzen. Aufgrund der Wetterlage durch Tief Bernd wurde mit einem erhöhten Einsatzaufkommen gerechnet. In der Einsatzzentrale werden dann die Einsätze für den Bereich der Stadt Olsberg koordiniert. Der Bereich der Stadt Olsberg wurde aber weitestgehend, gegenüber anderen Städten im HSK, von Tief Bernd „verschont“. Wetterbedingte Einsätze gab es in Assinghausen und Brunskappel zu verzeichnen. Diese Einsatzstellen wurden durch die Einheiten Assinghausen, Brunskappel, Wulmeringhausen und den Löschzug Bigge Olsberg abgearbeitet. Der Löschzug Bigge-Olsberg musste um 12.12 Uhr zu einer ausgelösten Brandmeldeanlage ausrücken. Hier wurde der Bereich, wo der Melder ausgelöst hatte, kontrolliert und die Anlage zurückgestellt.

Um 17.18 wurde dann der erste Zug der vorgeplanten überörtlichen Hilfe, der Feuerwehr Olsberg, bestehend aus der Löschgruppe Antfeld und drei Fahrzeugen des Löschzuges Bigge-Olsberg (MTF, LF 20 und SW 2000), zur Unterstützung der Feuerwehr Sundern alarmiert. Im Stadtgebiet Sundern wurden verschiedene Einsatzstellen abgearbeitet. Bei einer Explosionsgefahr wurde von der Feuerwehr der Brandschutz sichergestellt bis von Westnetz in dem betroffenen Gebäude der Strom abgeschaltet werden konnte. Danach war die Gefahr gebannt und wir konnten neuen Aufgaben zugeteilt werden. In verschiedenen Gebäuden in Sundern-Amecke und Allendorf wurden Keller ausgepumpt bis dann gegen 4 Uhr der letzte Einsatz abgearbeitet war und die Heimfahrt angetreten .

„Wir bedanken uns hier bei der Feuerwehr Sundern für die gute Zusammenarbeit, dem Roten Kreuz für die Top-Verpflegung im Bereitstellungsraum und an den Einsatzstellen und ganz besonders bei der Familie, mit dem blauen Audi, die uns mit Kaffee und noch warmen Muffins im Gewerbegebiet Schweinsohl versorgt hat“, betont die Olsberger Feuerwehr.

Neben den Einsätzen im Stadtgebiet Olsberg und Sundern waren noch Kameraden des Löschzuges beim Hochsauerlandkreis am Zentrum für Feuerschutz und Rettungswesen (ZFR) in Meschede-Enste in unterschiedlichen Bereichen eingesetzt. Die Fernmeldebetriebsstelle wurde besetzt, der Bereitstellungsraum für die THW-Einheiten, die von Meschede aus in unterschiedliche Einsatzgebiete geschickt wurden, wurde geführt, beim Wasserförderzug NRW des HSK war ein Kamerad im Einsatz und auch im Stab des HSK waren Kameraden aus Bigge-Olsberg im Einsatz. Im Stab werden die Einsätze und verschiedenen Einsatzlagen innerhalb des HSK koordiniert.

Die letzten Einsatzkräfte des Löschzuges beendeten am Donnerstag gegen 14 Uhr vorerst den Einsatz gegen Tief Bernd und seine Folgen.

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