"Frischer Wind" erzählt von einer erfolgreichen Zukunft

Mit Vertretern der Werbegemeinschaft Olsberg-Bigge und des Stadtmarketings stieß Bürgermeister Reuter auf das neue Jahr an. Foto: Kristin Sens

Bürgermeister Elmar Reuter lud zum Neujahrsempfang

Olsberg. (kris)

Zum Neujahrsempfang der Stadt Olsberg hatte am Sonntag Bürgermeister Elmar Reuter in das Rathaus eingeladen. Sein besonderer Dank galt in diesem Jahr den Vertretern der Werbegemeinschaft Olsberg-Bigge und des Stadtmarketings Olsberg.

In seinem Rückblick auf 2006 lobte der Bürgermeister die gute und kreative Zusammenarbeit mit beiden Verbänden. Es wehe ein "frischer Wind", dies sei in neuen Aktivitäten, wie der Initiative "Tu Dir die Ruhr an", zu spüren. Ähnlich frischen Wind säte das Blechbläserensemble "Quintity Brass", das die Veranstaltung musikalisch umrahmte.

Voller Stolz erwähnte der Bürgermeister die Investitionen, die die Stadt für die Sanierung von Schulen und Sportstätten geleistet hat. Rund 4,5 Millionen Euro hat die Stadt dafür aufgewendet — unterstützt von den Vereinen vor Ort. Mit dieser "millionenschweren" Investition in die Zukunft sei Olsberg wegweisend in der kommunalen Verantwortung für Bildung und Erziehung. Auch mit der Einrichtung von Ganztagsgrundschulen sieht sich Reuter auf dem richtigen Weg. Die erfolgreiche Gründung der offenen Ganztagsschule in Bigge sei dem starken Engagement der Lehrer und Eltern zu verdanken — eine ähnlich gute Zusammenarbeit zeichne sich bei der Kardinal von Galen-Grundschule ab. Auch die Hauptschule soll im nächsten Schuljahr stärker gefördert werden. Als besondere gesellschaftliche Herausforderung betrachtete der Bürgermeister die Unterstützung der Erziehungsarbeit in den Familien.

Pilotstandort für Familienzentrum

Das neu eingerichtete Internetportal http://www.familienportal-olsberg.de soll hierzu als erste Anlaufstelle dienen. Geplant ist eine Vernetzung aller familienrelevanten Institutionen und Einrichtungen in Olsberg. Ein Anfang ist mit der erfolgreichen Bewerbung als Pilotstandort für ein Familienzentrum gemacht.

Ein weiterer Schwerpunkt der Rede des Bürgermeisters galt den Verkehrsmaßnahmen. Schon jetzt sollte die Stadt sich mit den Veränderungen, die die neue Umgehungsstraße mit sich bringen werde, beschäftigen. Dies betreffe auch Standortfragen für das Gewerbe und andere Einrichtungen. Auch die Umgestaltung des Bahnhofsumfeldes mit der Erweiterung des Berufskollegs werde, so Reuter, das Stadtbild nachhaltig verändern. Das dritte Großprojekt in Olsberg ist der Bau des Kneipp-Sole-Bades. Für dessen Erfolg wichtig sei eine frühzeitige Marketing-Arbeit. In diesem Zusammenhang ging der Bürgermeister nochmals auf die umstrittene Fremdenverkehrsabgabe ein. Er sei sich der Kritik bewusst, verwies aber darauf, dass es nur eine Minderheit sei, die der Abgabe negativ gegenüberstehe und dass die Vorteile des neuen Bäderkonzeptes allen Betrieben zugute kämen. Zum Schluss appellierte Reuter an die Wirtschaft, älteren Arbeitnehmern mehr Wertschätzung entgegenzubringen. An die ältere Generation gewandt, ermutigte Reuter sie, auch nach dem Berufsleben aktiv zu bleiben und sich für die Gesellschaft zu engagieren. Die Stadt müsse diese Strategie des "aktiven Alterns" unterstützen, indem sie ehrenamtliches Engagement bündele und koordiniere.

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