Start der Reparaturarbeiten steht noch nicht fest

Gerüst schützt Fußgänger: Sanierungskonzept für Olsberger Kirchturm erforderlich

Das Baugerüst, das im Januar zwei Wochen in der St.-Nikolaus-Kirche für die Ausbesserung von Putzrissen im Deckengewölbe stand, wurde im Anschluss direkt im Außenbereich wieder aufgebaut, um Fußgänger vor herabfallenden Kleinteilen vom Kirchturm zu schützen.

Olsberg. Wer in diesen Tagen rund um die Olsberger St.-Nikolaus-Kirche unterwegs ist, wundert sich über die ungewöhnlichen Gerüstkonstruktionen rund um den Haupteingang und den linken Seiteneingang.

Notwendig wurde diese Sicherungsmaßnahme, da vom Turm unterschiedliche Mengen Fugenmörtel auf die neue Treppenanlage herabfallen, die die Sicherheit von Fuß- und Kirchgängern bedrohen. Bei einem kurzfristig anberaumten Ortstermin inspizierte Dipl.-Ing. Gunther Rohrberg aus Lippstadt mit Hilfe der Drehleiter der Freiwilligen Feuerwehr Olsberg das Mauerwerk des Turmes.

Schadstellen an den Turmecken

Der Statiker stellte vor allem an den Turmecken bis zur Höhe der Kirchturmuhr Schadstellen fest. Vermutlich wurden diese durch herabfallendes Wasser aus den Wasserspeiern an den Dachecken verursacht, das je nach Wetterlage gegen das Mauerwerk geweht wird und dort den Fugenmörtel herauswäscht.

Mit Unterstützung von Ralf Neubecker vom Gemeindeverband in Meschede wird der Kirchenvorstand ein umfangreiches Sanierungskonzept für die untere Turmhälfte ausarbeiten müssen. Bisher kann noch nicht abgeschätzt werden, wann die Reparaturarbeiten nach erfolgter Genehmigung und Sicherstellung der Finanzierung erfolgen können.

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