Gesundheit beginnt im Kopf

Spielerisch und ganzheitlich etwas über die eigene Gesundheit lernen ? und was man selbst dafür tun kann: Das ist das Ziel des ?Body+Grips-Mobils?, das jetzt an der Olsberger Hauptschule Station machte.

Gesundheit ist ein langweiliges Thema? Von wegen! – Die Jungen und Mädchen der Hauptschule Olsberg wissen es jetzt besser. Und vor allem wissen sie, was sie tun können, um sich und auch andere zu schützen sowie Körper, Seele und Gesundheit optimal zu fördern. Denn das "Body+Grips-Mobil" machte jetzt Station an der Olsberger Hauptschule.

In den Räumen der Kolpingsfamilie Bigge absolvierten 45 Kinder und Jugendliche der Klassen 6 und 7 einen Mitmach-Parcours – und erfuhren ganz nebenbei, wie wichtig Vorbeugung ist. Denn schließlich – so eine wichtige Erkenntnis – fängt Gesundheit im Kopf an.

Das "Body+Grips-Mobil" ist ein Angebot von Gesundheitsamt und Jugendamt des Hochsauerlandkreises in enger Zusammenarbeit mit dem Jugendrotkreuz Westfalen-Lippe. Ziel der gemeinsamen Initiative ist es, den Schülern Präventionsangebote näherzubringen und Themen zur Gesundheit spannend, abwechslungsreich, zeitgemäß und ganzheitlich erfahrbar zu machen.

Die Stationen des "Body+Grips-Mobils" beschäftigen sich mit den verschiedensten Themenbereichen aus dem Leben von jungen Menschen – zum Beispiel "Beziehung: Ich & Du", "Bewegung", "Ernährung", "Sexualität" und "Sucht".

Für viele "Aha-Effekte" gesorgt

"Durch abwechslungsreiche Stationskomponenten werden alle Sinne angesprochen und dadurch unterschiedliches Lernverhalten berücksichtigt", so Svenja Brachhaus, Schulsozialarbeiterin der Olsberger Hauptschule, zum zentralen Vorteil des Mobils – ebenso wie das spielerische Lernen, das für viele "Aha-Effekte" sorgt. Die Moderation der einzelnen Stationen haben Schülerinnen des Berufskollegs Olsberg übernommen.

Eine Fragebogenaktion des Deutschen Jugendrotkreuzes vervollständigte den Einsatz des "Body+Grips-Mobils". Sie verdeutlicht die Selbsteinschätzung der Schüler im Hinblick auf das eigene Gesundheitsverhalten – und weckte gleichzeitig die Neugier auf weitere Informationen.

Die Ergebnisse werden der Schule zur Verfügung gestellt; zudem dienen sie zur weiteren Kooperation von Gesundheitsamt, Jugendamt und Schule bei ihrer jeweiligen Präventionsarbeit.

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