Kolpingfamilie für kirchliches Engagement geehrt

Höchste Anerkennung

Der Vorstand der Kolpingfamilie nahm die Auszeichnung entgegen.

In guter Tradition lädt die Kirchengemeinde St. Nikolaus anlässlich des Patronatsfestes zum Pfarrempfang ein. Dieser Einladung folgen neben dem Bürgermeister Wolfgang Fischer die Vorstände der kirchlichen Vereine, Verbände und Gruppen.

Im Besonderen zählt dazu das pastorale Team aus dem pastoralen Raum Bigge-Olsberg.

Der Dank des geschäftsführenden Vorsitzenden Rembert Busch galt für diesen Abend Pastor Edgar Pauli, der den Festgottesdienst zelebrierte und Vikar Antoni Soja, der neben dem Grußwort Nachdenkliches und Heiteres zu Gehör brachte.

Kirchenvorstand und Pfarrgemeinderat nehmen die Feierstunde zum Anlass, Personen oder Gruppen für ihr Engagement in der Pfarrgemeinde zu ehren. In diesem Jahr galt höchste Anerkennung der Kolpingfamilie, die im sechsten Jahrzehnt sehr erfolgreich in Olsberg wirkt. „Wir sind stolz und dankbar, diese Gruppe in unserer Pfarrgemeinde als Aktivposten zu haben“, so Rembert Busch. Die Tätigkeiten reichen von sichtbaren Zeichen der Erhaltung und Pflege vom Kreuz auf dem Olsberg, dem am Tannenköpfchen und den Bildstöcken in der Pfarrgemeinde bis hin zur Mitwirkung bei allen großen kirchlichen Veranstaltungen. Ein Markenzeichen ist seit 1947 die Ausrichtung vom Nikolauszug, der weit über Olsbergs Grenzen hinaus bekannt ist. Über die Pfarrgemeinde hinaus leisten die Kolpingschwestern und -brüder viel für bedürftige Menschen in Afrika und Lateinamerika. Der Verkauf von Kaffee und die Altpapiersammlungen helfen diese Maßnahmen zu finanzieren. Hoher persönlicher Einsatz vieler Vorstände und Mitglieder stehen auch hier für erfolgreiche Kontinuität.

Es spricht für die Familie, dass das mit der Urkunde verbundene Geldgeschenk in Höhe von 100 Euro sofort wieder der Schuhkartonaktion der Krankenhausstiftung St. Nikolaus zur Verfügung gestellt wurde. Zu Weihnachten werden von dieser Stiftung Geschenkepäckchen für die Kunden vom Warenkorb gepackt.

Verbunden mit dem Rückblick auf die Aktivitäten in der Pfarrgemeinde dankte der geschäftsführende Vorsitzende allen Aktiven für ihre verlässliche Mitwirkung. Der „Olsberg-Achter“ kann auf keine Gruppe verzichten, da andernfalls der Kurs nicht gehalten wird, so Busch.

Ab dem kommenden Jahr sollen halbjährlich Pfarrversammlungen für die Gemeinde stattfinden, damit alle Mitglieder im unaufhaltsamen Prozess der sich verändernden Strukturen mitreden und dabei sein können.

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