Bibliotheken verteilen Sets an Familien mit Dreijährigen

Initiative „Lesestart“

Die ersten Lesestart-Pakete sind schon da: Die heimischen öffentlichen Büchereien unterstützen die Initiative „Lesestart“.

Die öffentlichen Bibliotheken Arnsberg, Brilon, Meschede, Olsberg und Sundern machen bei „Lesestart – Drei Meilensteine für das Lesen“ mit.

Im Rahmen der Initiative, die vom Deutschen Bibliotheksverband (dbv), Borromäusverein, Evangelisches Literaturportal, Sankt Michaelsbund und der Fachkonferenz der Bibliotheksfachstellen in Deutschland unterstützt wird, werden die Büchereien und viele weitere Bibliotheken bundesweit ab sofort zur zentralen Anlaufstelle für Familien und ihre dreijährigen Kinder, die dort ihr persönliches Lesestart-Set erhalten.

Die vom Bundesministerium für Bildung und Forschung und der Stiftung Lesen im November 2011 gestartete Lesestart-Initiative will Eltern zum Vorlesen und mehr Kinder zum Lesen bringen und so ihre Bildungschancen konkret und nachhaltig stärken. Dazu begleitet Lesestart Kinder in den entscheidenden frühen Lebensjahren bis zum Eintritt in die Schule. In dieser Zeit erhalten Familien dreimal ein kostenloses Lesestart-Set, das aus je einem altersgerechten Buch sowie Tipps und Informationen zum Vorlesen und Erzählen besteht. Der Fokus der Lesestart-Initiative liegt auf Kindern, die in einem bildungsbenachteiligten Umfeld aufwachsen oder denen wenig vorgelesen wird.

Ute Hachmann, Vorsitzende der Arbeitsgruppe öffentlichen Bibliotheken im Hochsauerland und Leiterin der Stadtbibliothek Brilon: „Unsere bereits bestehenden Angebote zur Förderung der Sprach- und Lesekompetenz von Kindern und die bundesweite Lesestart-Initiative setzen sich für das gleiche Ziel ein: Kindern und ihren Eltern schon frühzeitig Freude an Sprache, Büchern und (Vor)lesen zu vermitteln. Die Ausgabe der Lesestart-Sets ergänzt auch optimal die Aktionen Briloner Bücherbabys und Mescheder Bücherwürmchen. Diese beiden Initiativen verschenken schon im Krankenhaus, direkt nach Geburt, das erste Bücherpaket an die Familien.“

Infos zum bundesweiten Lesestart-Programm gibt es auch auf www.lesestart.de. Für Rückfragen zur Paketausgabe stehen die Stadtbibliotheken gerne bereit.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare