"Die Kinder der Utopie"

Inklusion in der Schule: Lebenshilfe HSK und Josefsheim Bigge laden zum Kinoabend ein

Bigge. Der Josef-Prior-Saal im Josefsheim verwandelt sich am Freitag, 24. Mai, zum Kinosaal. Die Lebenshilfe für Menschen mit Behinderung Hochsauerlandkreis und das Josefsheim Bigge zeigen gemeinsam den Film „Die Kinder der Utopie“. Beginn der Vorstellung ist um 19 Uhr, Einlass um 18.30 Uhr. Der Eintritt ist frei.

Wie es sich für einen ordentlichen Kinobesuch gehört, gibt's Popcorn, Chips und kühle Getränke. 

„Die Kinder der Utopie" ist ein Dokumentarfilm über sechs junge Erwachsene – drei mit und drei ohne Behinderung, die sich zwölf Jahre nach ihrer Grundschulzeit wiedertreffen. Schon einmal hat der Regisseur Hubertus Siegert die Mädchen und Jungen porträtiert: Sein Film „Klassenleben“ aus dem Jahr 2005 erzählt von einer Berliner Grundschulklasse, in der Kinder mit und ohne Behinderungen und mit sehr unterschiedlichen Begabungen gemeinsam lernen. 

Erleben, wie die „Generation Y“ die Inklusion lebt 

Nun begegnen sie sich wieder und blicken auf ihr eigenes Leben und auf das der anderen. Sie sind entschlossen, ihre Zukunft anzupacken, und sind dabei voller Träume und Zweifel – und voller Respekt miteinander. Die gemeinsame Schulzeit hat die jungen Menschen geprägt. Die Zuschauer erleben, wie die „Generation Y“ heute die Inklusion lebt.

„Die Kinder der Utopie“ lädt ein, sich mit dem Thema Inklusion in der Schule aus einer neuen Perspektive zu befassen – unter der Frage, was die Schule uns für unser Leben in dieser Gesellschaft mitgibt. Dabei bezieht der Film selbst nicht Position für oder gegen ein spezielles Inklusionskonzept. Im Mittelpunkt stehen die Protagonisten mit ihren Lebensgeschichten. Der Film zeigt, wie vermeintlich Stärkere und Schwächere in unserer Gesellschaft miteinander kooperieren können – sofern man ihnen die Möglichkeit gibt.

Raul Krauthausen, Inklusions-Aktivist und Gesicht der Filmkampagne, äußerte sich begeistert: „Mich überzeugt an dem Film, dass endlich mal jene gehört werden, die Inklusion direkt betrifft: die Kinder. Allzu oft werden nur sogenannte Experten ohne Behinderung zu dem Thema angehört. Dieser Film hat mir aus dem Herzen gesprochen."

Wer sich selbst von dem Dokumentarfilm überzeugen möchte, ist zu der öffentlichen Vorstellung am Freitag, 24. Mai, um 19 Uhr im Josef-Prior-Saal des Josefsheims (Heinrich-Sommer-Straße 13; durch den Haupteingang rein und der Beschilderung folgen) eingeladen.

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