1. SauerlandKurier
  2. HSK
  3. Olsberg

110 Jahre Wulmerker Musik

Erstellt: Aktualisiert:

Kommentare

Der Musikverein Wulmeringhausen hat am Wochenende in der Schützenhalle Wulmeringhausen sein 110-jähriges Bestehen gefeiert. Der im Jahre 1898 unter dem Namen "Musik-Capelle Glückauf Wulmeringhausen" von dem Bergbauarbeiter mit dem klangvollen Namen Gaudino Bautista gegründete Verein spielte bereits im Jahre 1900 sein erstes Schützenfest in Wiemeringhausen.

Bis zum Jahre 1970 existierte der Verein eigenständig. Aus Mangel an Musikern schloss man sich ab diesem Jahre mit dem Musikverein Bruchhausen zusammen, bis 1979 über eine von Pastor Heidbüchel ins Leben gerufene Bläsergruppe die eigenständigen Vereinsaktivitäten wieder in Gang brachte. Von den jugendlichen Musikern, die zu der Zeit in anderen Vereinen spielten, wurde dann 1980 auf Betreiben von Hubertus Schmidt eine Versammlung im Gemeindehaus einberufen, zu der sich auch die aktiven, in Bruchhausen spielenden Wulmerker einfanden. Aus dieser Versammlung heraus wurde die Probenarbeit wieder aufgenommen. Da der Musikverein über eine beachtliche Menge an aktuellen Noten und mehreren Instrumenten verfügte — der Schützenverein stellte den nötigen Probenraum — stand dem nichts mehr im Wege. Unter der Leitung von Franz Wilmes und dem Ehrgeiz der Musiker entwickelte sich der Verein schnell zu einem harmonischen Klangkörper.

25 Jahre Festmusik in Obersorpe

Bereits 1984 stellte der Musikverein Wulmeringhausen die Festmusik auf dem Schützenfest in Obersorpe. Dieses Engagement erfreut sich bis heute beiderseits großer Beliebtheit, so dass in diesem Jahre zum 25. Mal die Festmusik in Obersorpe von dem Musikverein Wulmeringhausen gestellt wird. Heute besteht der Verein aus 32 aktiven Musikern und 14 Nachwuchsmusikern, die nach und nach den Weg in das große Orchester finden.

Das Jubiläum begann mit einem Festzug durch das Dorf, bei dem neben den Musikvereinen aus Altenbüren, Hirschberg und dem Spielmannszug Bigge-Olsberg auch die Abordnungen der dörflichen Vereine und die Schützenbruderschaften aus Dreislar und Obersorpe teilnahmen. Im Anschluss hieß der erste Vorsitzende Simon Fischer die Vereine in der gut gefüllten Schützenhalle willkommen. Der CDU-Landtagsabgeordnete Hubert Kleff ließ in seiner anschließenden Rede die Jahre des Vereins Revue passieren, die Gastvereine gaben eine Probe ihres Könnens ab. Nach dem offiziellen Teil folgten noch einige gemütliche Stunden, in denen die Musiker und Gäste über vergangene Zeiten plaudern konnten. Für die gute Stimmung und Tanzmusik nach dem Programm sorgte der Musikverein aus Rösenbeck.

Auch interessant

Kommentare