Neue künstlerische Wege

KulturRing Olsberg stellt Programm vor - Michael Fitz-Konzert verschoben

Das Konzert mit Schauspieler und Liedermacher Michael Fitz muss am 22. September ausfallen. Es wird am 27. April 2019 nachgeholt.

Olsberg. Mit viel Schwung startet der KulturRing Olsberg aus der Sommerpause und präsentiert ein abwechslungsreiches Programm für den kommenden Herbst und Winter. Das ursprünglich für den 22. September mit dem bekannten Schauspieler und bayrischen Liedermacher Michael Fitz geplante Konzert wird hingegen in den Frühjahr 2019 verschoben, da sich aktuelle Dreharbeiten für einen neuen Fernsehfilm verzögern.

Michael Fitz eroberte in den letzten Jahren als Songpoet und Geschichtenerzähler, mit seinen Soloprogrammen zahlreiche Bühnen in ganz Deutschland. Der einem breiten Publikum durch seine vielfältigen Fernseh- und Kinorollen (Tatort, Kommissar Hattinger, Rosamunde Pilcher-Verfilmungen) bekannte und mit dem deutschen und bayerischen Fernsehpreis ausgezeichnete Münchner ist mit seinen neuen Solo-Programm zu Gast in Olsberg. Dieses Konzert findet nun am Samstag, 27. April 2019 im Kultur- und Eventbahnhof Linie 73 in Olsberg statt.

Die Autorin Julia Jessen hingegen liest am Freitag, 28. September, um 19 Uhr aus ihrem neuen Roman „Die Architektur des Knotens“ in der Linie 73. „Gewohnheiten in der Familie sind wie eine ansteckende Krankheit“, sagt Oda, eine Figur aus Julia Jessens Romandebüt „Alles wird hell“ (2015). In Julia Jessens neuem Roman „Die Architektur des Knotens“ (2018) verlässt eine Frau ihren Mann und ihre beiden noch kleinen Kinder. Niemand versteht das, auch sie selbst nicht. Denn bei Yvonne und Jonas ist eigentlich alles in bester Ordnung. Sie verstehen sich sehr gut, lieben ihre Kinder, arbeiten beide und teilen sich die Aufgaben des Alltags. Aber das Gefühl, in der Routine des Alltags zu ersticken, ist übermächtig.

Julia Jessen, geboren in Hamburg, arbeitete nach einem Literaturstudium als Schauspielerin in verschiedenen TV-, Kinofilm- und Theaterproduktionen. 2010 eröffnet sie das Kurswerk in Hamburg für Schauspielunterricht. 2015 erschien ihr erster Roman „Alles wird hell“. Diese Autorenlesung wird in Kooperation mit der Buchhandlung Käpt‘n Book veranstaltet.

„Hommage an George Gershwin“

Zu einem Rathauskonzert mit einer „Hommage an George Gershwin“ lädt der KulturRing am Sonntag, 18. November, die Sopranistin Esther Lorenz und Thomas Bergle am Klavier ein. George Gershwin hat in den zwei Jahrzehnten seiner Schaffenszeit unzählige Musicals und Broadway-Shows geschrieben. Aus diesem Fundus hat Esther Lorenz ein Programm zusammengestellt, das die vielen Seiten Gershwins zeigt - die Melancholische, Lustige, Temperamentvolle und Sanfte. Melodien, die durch Fred Astaire und Ginger Rogers tanzbar wurden. Esther Lorenz erzählt von den Anfängen des Sohnes russischer Einwanderer, seiner Liebe zum Jazz, dem Konflikt als klassischer Komponist anerkannt zu werden und gleichzeitig seiner Liebe zum Broadway treu zu bleiben. Eine Hommage an einen Komponisten, dem auf elegante Weise der Spagat zwischen Jazz und Klassik gelungen ist.

Am Sonntag, 9. Dezember, um 17 Uhr ist das Ensemble Bozen Brass auf Einladung des KulturRings erstmals in der St. Nikolauskirche in Olsberg zu Gast. Seit Jahren begeistern die Brass Spezialisten aus Südtirol das Publikum im Sauerland. In diesem Jahr gestalten sie das erste Weihnachtskonzert des KulturRings. Traditionelle Weihnachtslieder, festliche Blechbläser-Klänge, ruhige Bläserweisen und dynamische amerikanische Christmas-Songs, das alles passt in ein Advents- oder Weihnachtskonzert. „Hier wird Bozen Brass eine breite Auswahl ihres Könnens präsentieren“, verspricht der KulturRing. „Bozen Brass ist ein Brass Ensemble, das in keine der gängigen Schubladen mehr passt. Neugierig anders sind die sechs Südtiroler und immer für eine Überraschung gut.

Karten 30 Tage vor Veranstaltungsbeginn

Neue künstlerische Wege geht der KulturRing Olsberg am Samstag, 26. Januar 2019, mit dem Visual Theater Bodecker und Neander aus Berlin. Seit 1997 begeistern Alexander Neander und Wolfram von Bodecker mit ihrem visuellen Theater Presse wie Publikum in über 30 Ländern. Im Kulturbahnhof in Olsberg präsentieren sie das Beste aus ihren Programmen, gespickt mit vollkommen neuen Episoden der beiden tragikomischen Figuren. „Mit ihrem fulminanten Bildertheater voller Magie, Comedy, optischen Illusionen und Emotionen reißen sie zu wahren Begeisterungsstürmen hin. Ohne Worte und fast ohne Requisiten versetzen sie das Publikum in Vibration und Resonanz“, so der KulturRing. „Tränen des Lachens und der Rührung sind selten so nah. Ob Theaterfreund oder überzeugter Nicht-Theatergänger, älteres Semester, mitten im Leben stehend oder Kind: Dieses Theatererlebnis reißt alle mit.“

Hanne Kah und Band stehen mit englischsprachigem Country-Pop im Frühjahr 2019 erstmals auf der Olsberger Bühne. Vorher präsentiert der KulturRing Olsberg noch weitere Veranstaltungshöhepunkte.

Hanne Kah und Band stehen dann noch mit englischsprachigem Country-Pop am Samstag, 23. März 2019, erstmals auf der Olsberger Bühne. Hanne Kah ist eine junge, aufstrebende und charismatische Künstlerin aus Mainz, die mit ihrer Band frische und fröhliche Folkmusik mit Country- und Rock-Elementen spielt. Mit ihrer Stimme erinnert sie ein wenig an Amy McDonald. Hanne Kah hat bereits einschlägige Bühnenerfahrung mit zahlreichen Festivalauftritten. Daneben ist die Band bereits im Vorprogramm von Nena, Axel Prahl und Marla Glen aufgetreten. In 2017 erfolgte eine ausgedehnte Kanada-Tournee mit dem Höhepunkt eines Auftritts beim renommierten Vancouver Island Folk Festival. Im August erschien ihre neue Single „Come On“, mit der sich die Band das Ziel gesetzt hat, das Genre des Country-Pop auch in Deutschland als festen Bestandteil der Musiklandschaft zu etablieren. Der Kulturring Olsberg ist sich sicher, dass Hanne Kah und ihrer Band eine große musikalische Zukunft bevorsteht.

Karten gibt es spätestens 30 Tage vor Veranstaltungsbeginn in der Buchhandlung Käpt´n Book in Olsberg. Die aktuellen Flyer liegen ab sofort an den üblichen Auslagestellen aus.

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