Lockerungen im Königsamt

Eine geringe Beteiligung verzeichnete Hauptmann Stephan Busch bei der Jahreshauptversammlung der Schützenbruderschaft St. Liborius Assinghausen. Von über 440 Vereinsmitgliedern erschienen nur 52 Schützenbrüder außerhalb des Vorstandes. Insgesamt waren 75 Mitglieder vertreten.

Der Hauptmann berichtete über die Baumaßnahmen im Jahr 2011 und gab einen Ausblick auf die geplanten: Im angebrochenen Jahr werden unter anderem der Thekenbereich und die Theke selbst in der Sporthalle erneuert. Eine neue Außentür vom Thekenbereich nach draußen wird eingebaut.

Bei den Wahlen der ausscheidenden Vorstandsmitglieder wurden Marcus Schnatenberg als Adjutant, Bernd Simon und Michael Klüppel als Fahnenoffiziere sowie Manfred Siebert und Hubertus Erlemeier als Königsoffiziere wiedergewählt. Achim Bücker und Andreas Papenheim wurden als Vertreter ebenfalls einstimmig wiedergewählt. Neuer Kassenprüfer wurde Gisbert Hoffmann.

Das besondere und langjährige Engagement von Josef Joch-Nöllke als Steuerfachmann für den Verein und von Heinz Klute als Hallenwart der Vogelstange wurde ebenfalls hervorgehoben.

Bei der Frage, ob künftige Versammlungen an einem Samstag oder - wie gehabt - an einem Sonntag stattfinden sollen, entbrannte eine kurze Diskussion. Die Abstimmung fiel mit 46 zu 30 Stimmen für den Samstagabend überraschend deutlich aus.

Um an künftigen Schützenfestmontagen mehr Königsanwärter unter der Vogelstange zu sehen, wurden einige langjährige Gegebenheiten gelockert. Stephan Busch betonte das Ziel, Freiwillige zu finden, die den Vogel abschießen möchten und dabei nicht in starre Festabläufe gepresst werden wollen. Also wies er ausdrücklich darauf hin, dass es dem künftigen König freigestellt wird, ob und wie er am Montagabend seinen Hofstaat zum Festzug bestellt. Der Vorstand, insbesondere der Hauptmann und die Zugführer, sind flexibel und für alle Vorschläge offen. Busch gab zu Bedenken, dass der jeweilige König nun mal der Chef sei. Die Versammlung billigte die Vorschläge, den Montagabend für König und Hofstaat flexibler zu gestalten.

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